Biederitz ( hga / psk ). Nachdem auf Kreisebene in dieser Woche bereits an den grünen Platten gespielt wird, starten nun auch die überregionalen Ligen in die neue Tischtennis-Saison. Die größte Zahl der Mannschaften schickt die DJK TTV Biederitz ins Rennen. Der Verein hat Mannschaften in der Verbandsliga, Landesliga, zwei in der Bezirksliga, Bezirksklasse sowie Kreisoberliga und zweimal Kreisliga gemeldet. Dazu kommen noch zwei Schülermannschaften, die in der Stadtklasse Magdeburg spielen.

Nach Information des DJK-Chefs Harold Gawrosch wollen sich die Biederitzer mit den ersten drei Männermannschaften in der oberen Tabellenhälfte etablieren. An die Adresse des Kreisverbandes Tischtennis richtet Gawrosch den Appell, alles zu unternehmen, um durch Aufstiegsverweigerung den Spielbetrieb in der Bezirksklasse Jerichower Land nicht sterben zu lassen. Dann wäre es auf jeden Fall besser, in dieser Klasse mit Vierer-Mannschaften zu spielen.

Aushängeschild der Biederitzer ist in diesem Jahr das Verbandsliga-Team der Männer. Nach dem Abstieg aus der Oberliga haben Andrzej Wojtasik, Chris Fischer ( Landsberg ) und Michel Görner ( Hettstedt ) den Verein verlassen. Letztere wollen unbedingt in der Oberliga weiter spielen. Aus der Mannschaft des Vorjahres sind damit Tomasz Marciniak, Marcus Schmidt und Andrzej Wasowicz geblieben. Marciniak spielt in der neuen Saison als Nummer 2, den Spitzenplatz nimmt Radoslaw Kulczycki ein, der aus Frankfurt / Oder nach Biederitz kam. Auf Platz 4 spielt künftig Nachwuchstalent Christian Rohde, als Nummer 6 Neuzugang Tamasz Tabor. Die beiden Polen auf 1 und 6 haben bereits mit Marciniak im Nachbarland in einem Verein gespielt.

Das Sextett möchte in der oberen Tabellenhälfte mitspielen. Was das konkret heißt und was nach oben möglich ist, wird sich im Verlauf der Saison zeigen.

Im Sommer über ruhte der Trainingsbetrieb bei den Biederitzern nicht. Im Gegenteil, gerade durch die Kinder- und Jugendlichen wurde durchgespielt. Und am vergangenen Wochenende war die DJK bereits Gastgeber des Ehleturniers. In der Klasse A nahmen 26 Spieler teil, in der B waren es 20 und in der Klasse C noch 12. Es war – so Harold Gawrosch – ein Turnier auf hohem Niveau, waren doch Akteure von der Kreis- bis zur Ober- und Regionalliga am Start. In der Klasse A bestimmte das Regionalligateam aus Jever das Niveau und gewann vor Biederitz und Wernigerode. In der Klasse B belegten zwei Biederitzer Teams die ersten beiden Plätze.