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Die Landesklasse-Fußballer des FSV Borussia Genthin haben die Saison mit einer 1:4 (1:2)-Niederlage gegen Saxonia Tangermünde beendet - eine Randnotiz. Vielmehr stand Trainer Frank Grabowski im Mittelpunkt, der entlassen wurde.
Genthin l Als Grabowski nach Schlusspfiff den letzten Zug von seiner Zigarette nahm, diese auf dem Boden ausdrückte, die Wasserflaschen nahm, Richtung Kabine ging und nach rechts schaute, hatte er fast Tränen in den Augen. Seine Spieler standen im Kreis und bejubelten den Klassenerhalt, während ihm bewusst wurde: das war´s. "Ich habe schon damit abgeschlossen. Die Bindung war nicht mehr vorhanden. Wenn sie meinen, dass es so besser ist, dann sollen sie machen", sagte Grabowski, um eilig nachzuschieben: "Wir haben uns im Guten getrennt."
Bereits vor ein paar Wochen habe der Spielerrat an den Vorstand appelliert, dass er nicht mehr mit dem Trainer weiterarbeiten wolle. "Wir haben dem Wunsch der Mannschaft entsprochen", bestätigte FSV-Vorsitzender Jürgen Werner den Konflikt, der schon seit gut einem halben Jahr schwelte. Zudem habe der Trainer berufsbedingt nur noch selten das Training leiten können. "Co-Trainer Detmar Gronwald hat ihn oft vertreten. Auch er wird uns verlassen", gab Werner bekannt.
Auf dem Spielfeld lief am Sonnabend ähnlich wenig zusammen. Nachdem die Genthiner in der letzten Woche durch einen 2:1-Sieg in Arneburg vorzeitig den Klassenerhalt perfekt gemacht hatten, blieb es beim Vorhaben, den eigenen Fans noch einmal ein sehenswertes Spiel zu bieten.
Ganz anders die Gäste, die aggressiv in die Zweikämpfe gingen und ihre Konter immer wieder blitzschnell vortrugen. Bis auf ein Schuss von Tobias Thiede blieben die Hausherren im Angriff ohne Durchschlagskraft. Folgerichtig gingen die Altmärker nach 14 Minuten in Führung. FSV-Keeper Andi Borys, der am Sonnabend ebenfalls sein letztes Spiel für Genthin absolvierte, und wieder nach Redekin geht, rutschte ein Fernschuss von Mirko Stolze durch die Hände - 0:1.
Beim 2:0 der Gäste leistete die Genthiner Defensive nur Begleitschutz. Florian Guhla nutzte die Passivität der FSV-Hintermannschaft aus, umkurvte Libero Karsten Riehn und verwandelte zum 2:0 (24.). So verwunderte es nicht, dass der 1:2-Anschlusstreffer durch Patrick Harendt, dessen Schuss aus knapp 30 Metern abgefälscht wurde, den Stempel "Zufallsprodukt" trug.
Auch nach der Pause agierten die Borussen im Angriff ideenlos, verloren die entscheidenden Zweikämpfe und ließen die Saxonen gewähren. Philipp Schulz, der in der zweiten Hälfte für Borys ins Spiel kam, sah beim 1:3 ebenfalls alles andere als gut aus. Auch er rutschte nach einer Hereingabe von Lars Korte am Ball vorbei - Steven Wiedemann sagte "Danke" und schob zum 3:1 ein (70.), ehe er in der 80. Minute noch den 4:1-Endstand markierte.
Die Spieler bedankten sich im Anschluss mit einem Plakat bei ihren Fans. Die Aufschrift: "Fans, wir danken euch. Landesklasse wir sind dabei." Ohne Grabowski.
Borussia Genthin: Borys (46. Schulz) - Bräse, Prause (64. Barske), Riehn, Harendt, Kemper, Titze, Thiede, Züllich (64. Tschimmel), Wolf, Gronwald
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Baustellenarbeiten und öffentlich vergebene Arbeiten ? Ausreden ohne Ende und immer wieder neue . Nein ! Kümmern muß man sich und vielleicht auch mal einigen beteiligten Firmen ganz deutlich sagen und zeigen , dass Ausreden NICHT finanziert werden können . Hier zeigt sich wieder ganz deutlcih : auch diese Baustellen könnten zwei Jahre dauern. Bestes noch nachvollziehbares Beispiel ist doch die Brücke über den Ring Olvenstedter Graseweg / Hindisburger Strasse. Dort ruhte der Bau immer wieder. Und das nach manchmal nur zwei Tage Arbeit in der Woche . Teilweise standen dort nur 3 - 4 Bauarbeiter " rum " . Dann wieder mal 3 4 Wochen absolute Stille. Aber in den Medien fast alle 14 Tage " Ausreden mit dem WARUM " es nicht geht. Jeder private Bauherr wäre bei solchen Bauarbeiten - Baufortschritten bereits Pleite bzw. hätte andere Firmen beauftragt. Aber öff. Dienst ? Wenn Du nicht mehr weiterweist - bilde einen Arbeitskreis !
Neubaustrecken haben mit den neuen Preisen nichts zu tun, die werden zu 90% vom Bund gefördert.