Goldbeck l In Goldbeck hat am Sonnabend eine Vorrunde zum FSA-ALLIANZ-Hallen-Futsal-Cup im Frauenfußball stattgefunden. Neben dem Magdeburger FFC II, SSV Besiegdas Magdeburg und dem BSV Magdeburg waren auch drei altmärkische Mannschaften am Start. Zum einen der SV Rot-Weiß Arneburg und der SV Eintracht Walsleben aus der Sachsen-Anhalt-Liga sowie die SG Beetzendorf/Immekath aus der Altmark-Wendlandliga.

Die Endrunde, die am 26. Januar 2014 in Schönebeck stattfindet, wird jedoch ohne altmärkische Teams über die Bühne gehen. Alle drei Mannschaften schafften den Sprung nicht. Qualifiziert haben sich der Magdeburger FFC II als Erster der Vorrunde und der SSV Besiegdas Magdeburg als Zweiter.

Am besten schnitt aus Sicht der Altmärkerinnen Eintracht Walsleben ab, das auf dem dritten Platz landete. Die Mannschaft um Trainer Mario Meyer leistete sich zu Beginn gleich drei Unentschieden in Folge, wobei das 1:1 gegen den BSV Magdeburg sehr ärgerlich war. Nach der Führung durch Sophia Groß glichen die Landeshauptstädterinnen in der Schlussminute aus. Danach folgte im emotionalen Derby gegen Arneburg ebenfalls ein 1:1. Das Führungstor von Katja Höpfner egalisierte Maxie Meyer. Auch gegen den SSV Besiegdas Magdeburg reichte es für das Meyer-Team nur zu einem 2:2. Im vierten Spiel gegen den Magdeburger FFC II gab es für die Walsleberinnen eine deutliche 0:5-Klatsche. In der abschließenden Partie gegen Beetzendorf/Immekath musste die Eintracht schon gewinnen, um noch ein bißchen Hoffnung zu haben. Das tat Walsleben und gewann, wenn auch knapp, mit 3:2 Toren. Am Ende reichte es nicht, denn Besiegdas trumpfte in den letzten beiden Spielen groß auf. Siegte 4:0 gegen BSV Magdeburg und 4:1 gegen Arneburg. Das reichte zum Einzug in die Endrunde.

Für die Rot-Weißen aus Arneburg war der Zug zur Endrunde nach den Unentschieden gegen Walsleben und Beetzendorf/Immekath und des 2:1-Sieges über den BSV Magdeburg noch nicht ganz abgefahren. Im entscheidenden Spiel gegen Besiegdas Magdeburg hätte das Team um Trainerin Kirsten Matschkus gewinnen müssen. Doch die Landeshauptstädterinnen machten Nägel mit Köpfen und siegten deutlich 4:1. Dadurch erreichte auch Arneburg die Endrunde nicht.

Der westaltmärkische Vertreter, ließ wie im vergangenen Jahr, gleich im ersten Spiel aufhorchen. Nach Treffern von Linda Meyer, Linda Fehse und Julia Hetfleisch stand ein 3:2-Erfolg auf der Anzeigetafel. Danach verlor das Schwotzer-Team zwei Spiele in Folge knapp (1:2 gegen BSV Magdeburg, 2:3 gegen Magdeburger FFC II) und hatte somit kaum noch eine Chance auf ein Weiterkommen. Denn das 1:1-Unentschieden gegen Arneburg, war zu wenig. Im letzten Spiel kassierten sie schließlich erneut eine knappe 2:3-Niederlage gegen Walsleben und belegten abschließend den sechsten Platz. Dennoch hat das westaltmärkische Team gezeigt, dass es auch gegen Mannschaften auf Landesebene mithalten und für die eine oder andere Überraschung sorgen kann.

Am Ende qualifizierten sich der Magdeburger FFC II, das im Turnierverlauf ungeschlagen blieb und nur im letzten Spiel gegen den BSV Magdeburg beim 1:1 Punkte abgab. Etwas überraschend kam Besiegdas Magdeburg weiter. Das Team, in deren Reihen die ehemalige Walsleberin Annett Lücke spielt, kassierte zu Beginn gleich zwei Niederlagen. Das 1:8 gegen Magdeburger FFC II war die höchste. Danach steigerte sich der SSV und holte ein Unentschieden und zwei Siege - das reichte.

Die beiden Schiedsrichterinnen Elfi Schwander (Seehausen) und Susett Kramp (Kalbe) hatten mit dem leiten der Spiele keinerlei Probleme.

Weitere Bilder von der Vorrunde in Goldbeck unter: www.volksstimme.de/sport/lokalsport/salzwedel

   

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