In Wolfsburg-Reislingen haben am Montag, auf einer schönen 16-Bahnanlage, die Landesmeisterschaften im Dreibahnen-Kegeln stattgefunden. Dabei räumten Vertreter aus der west- und östlichen Altmark kräftig ab.

Wolfsburg/Salzwedel l Jochen Neubauer vom SV Binde holte sich den LM-Titel bei den Herren. Die Herren-Mannschaft des KV Altmark West/Salzwedel in der Besetzung Jochen Neubauer, Wolfram Albrecht, Carlo Thiede und Reinhard Schulz stand ebenfalls ganz oben auf dem Treppchen. Des Weiteren kam noch ein dritter Platz von Reinhard Schulz (SV Binde) bei den Herren A dazu.

Auch die Kegler aus der Ost-Altmark durften sich mit Titeln und Podestplätzen schmücken. An Klaus Borsch (Stendaler KC) war bei den Herren A kein Vorbeikommen. Sein Vereinskollege Michal Bartnik wurde Zweiter. Helmut Neben (Stendaler KC) durfte bei den Herren C mit einem LM-Titel nach Hause fahren. Dritter wurde Manfred Schminick vom ESV Lok Stendal, der seinen Teamkollegen Walter Wagner auf Rang vier verwies. Über einen zweiten Platz durfte sich abschließend das KKV-Stendal-Herren-Team in Besetzung von Christian Krakow, Marcel Borsch, Michael Bartnik und Klaus Borsch freuen.

In der noch relativ jungen Spielart für Sportler unseres Bundeslandes behaupteten sich die altmärkischen Sportler sehr achtbar. Beide Kreisverbände der Altmark stellten Landesmeister und somit Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften.

Auch weitere erfolgreiche Platzierungen wurden in der Autostadt errungen. Von ausgetragenen acht Einzel- und drei Mannschaftswettbewerben erkämpften die Stendaler zwei Titel, zwei zweite Plätze und einen dritten Platz. Im Damenbereich nahmen leider noch keine Starterinnen der Altmark an den Meisterschaften teil.

Die Erstplatzierten im Einzel fahren zur Deutschen Meisterschaft, die vom 15. bis 18. Mai ebenfalls in Wolfsburg stattfindet.

Dabei ist zu beachten, dass in unserer Region eigentlich nur das Bohlekegeln verbreitet ist und regelmäßiger Wettkampfsport ausgetragen wird. Während die Bahnart Classic (früher auch Asphalt genannt) hauptsächlich südlich der Linie Nordharz-Magdeburg-Anhalt beziehungsweise in Teilen von Brandenburg, Sachsen und Thüringen gekegelt wird, ist die Bahnart Schere in den ostdeutschen Bundesländern wettkampfmäßig gar nicht vertreten. Hier sind die Verbreitungsgebiete West- und Südniedersachsen, Hessen oder Rheinland-Pfalz.

Wobei es doch ein paar "Exoten"-Bahn-Anlagen in der Altmark gibt. Eine Zwei-Bahnen-Classic-Anlage steht in der Stendaler Haferbreite.

Einen Ergebnis-Auszug von den Landesmeisterschaften im Kasten rechts.

 

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