Glauchau/Oebisfelde l Die Mitteldeutschen Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde haben die Vorwochen-Niederlage bei der HSG Gotha/Goldbach bestens verdaut. Schließlich siegten die auf Tabellenrang drei liegenden Schützlinge von Trainer Hendrik Tuschy am Sonnabend beim Rangvierten HSC Glauchau/Meerane mit 35:33 (19:16). Die Allerstädter festigten damit nicht nur ihre Spitzenposition, sondern schoben sich auch wieder an das Führungsduo Köthen und Halle heran. Denn beide Teams mussten überraschend Federn lassen. Köthen verlor vor heimischem Publikum gegen Burgenland und Halle beim TuS Radis. Für SVO-Trainer Tuschy war das am Sonnabend allerdings Nebensache. Denn er war sich nicht sicher, wie seine Sieben den Rückschlag in Goldbach verkraftet hatte. Nach 60 Minuten wusste er es.

"Es war ein gutes und schnelles Spiel von zwei guten Mannschaften. Dass wir am Ende die Nase vorn hatten, lag meiner Meinung nach auch an unserer Arbeit in der Abwehr. Daran hatten wir zuletzt beim Training gearbeitet. Zudem war diesmal unser Torhüter Tobias Stefani, der unter anderem fünf von neun Strafwürfen meisterte, auf der Höhe", erklärte der SVO-Trainer.

Die Oebisfelder kamen zwar schwer in Tritt, lagen mit 6:9 im Hintertreffen, doch nach und nach fanden sie immer besser Zugang zum Spiel. Folge: Zur Pause führten die Allerstädter mit 19:16. Die Führung konnte im zweiten Abschnitt zunächst behauptet werden. Doch die HSG wurde besser und glich in der 45. Minute aus (25:25). Danach entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe - bis zum 33:33. Dann konnten die Oebisfelder, bei denen erstmals für den fehlenden Nico Bischoff Lukas Götz am Kreis agierte, die entscheidenden Treffer setzen. Tuschy: "Wir hatten am Ende auch das Glück des Tüchtigen auf unserer Seite." Doch das störte niemanden im SVO-Lager.

SV Oebisfelde: Stefani - Koitek (1), Herrmann (6), Meichsner (9), Thiele (3), Meinel, Vogel (4), Kalupke (4), Seiler (8), Götz.