Die Verbandsligisten Westeregeln, Post Magdeburg und Glinde haben es versucht und sind gescheitert, den Kreisligisten SV Oebisfelde IV im HVSA-Pokalkampf zu besiegen. Morgen, im Viertelfinale, versucht es nun Sachsen-Anhalt-Ligist Rot-Weiß Staßfurt II.

Oebisfelde l Die Anhänger der vierten Oebisfelder Mannschaft, die sich selbst die vierte Garde nennt, hoffen morgen ab 18.30 Uhr in der heimischen Hans-Pickert-Halle natürlich auf eine Fortsetzung des Pokal-Märchens. Das hofft auch Mannschaftssprecher Andreas Werner. Doch der erfahrene Oebisfelder Rückraumakteur, den alle nur "Kasi" rufen, ist auch erfahren genug, die Situation richtig einzuschätzen: "Natürlich erwartet jeder von uns, dass wir gegen die Staßfurter-Reserve in das Halbfinale einziehen. Auch weil die Zweite der Rot-Weißen in der Sachsen-Anhalt-Liga bislang keine große Rolle gespielt hat."

Die Mannschaft aus dem Salzlandkreis liegt gemeinsam mit dem Ex-Regionalligisten Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz mit je 4:24 Punkten bereits weit abgeschlagen am Tabellenende. "Das spricht sicherlich nicht für die Qualitäten der Staßfurter, doch ich bin sicher, die junge Mannschaft, die Tempohandball spielen kann, wird alles daran setzen, um uns aus dem Pokal zu entfernen. Es wird daher kein Selbstläufer", warnte Werner.

Zumal die Allerstädter nicht in Bestbesetzung auflaufen können. Auf der Mitte wird Spielmacher Michael Rieck wegen seiner Roten Karte, eingehandelt vor zwei Wochen im Derby gegen den HV Solpke/Mieste, fehlen. Fehlen wird ebenfalls Michael Kröhn. Der Lehrer befindet sich im Urlaub. Ein nicht zu unterschätzender Nachteil des SVO mit Blick auf die beschränkten Wechselmöglichkeiten. Die konditionelle Verfassung könnte mit eine Rolle spielen.

SR.: Richter/Seidler.