Die Frauen des FSV Saxonia Tangermünde sind neue Hallenfußball-Kreismeister. Die Ostaltmärkerinnen erlaubten sich bei der Endrunde am Sonnabend in Beetzendorf nur eine Niederlage und sicherten sich mit zwölf Punkten den ersten Platz.

Beetzendorf l Allerdings fiel die Entscheidung im Kampf um den Turniersieg erst im letzten Spiel, denn mit einem Sieg gegen den SV Grün-Weiß Potzehne hätte sich die SG Beetzendorf/Immekath automatisch noch den Titel gesichert. Jedoch erreichten die Gastgeberinnen "nur" ein 1:1 und vergaben die Chance dadurch.

Für die SG langte es mit elf Punkten zumindest für den zweiten Platz. Neben dem Remis gegen Potzehne leistete sich Beetzendorf/Immekath ein weiteres Unentschieden beim 1:1 gegen Langenapel. Dafür bezwangen die Gastgeberinnen immerhin den späteren Sieger aus Tangermünde mit 2:1.

Neun Punkte reichten der SG Pretzier zum dritten Platz. Die Truppe von Trainer Holger Grant startete äußerst unglücklich in das Turnier. Sowohl gegen Tangermünde (0:3) als auch gegen Beetzendorf/Immekath (1:3) gingen die Pretziererinnen leer aus. Zwar gewann die SG die übrigen drei Partien, doch über den Bronzerang kam sie nicht mehr hinaus.

Der SV Langenapel sicherte sich Rang vier. Der SVL lag lange gut im Rennen, denn er gewann die ersten beiden Partien gegen Potzehne (2:0) und Havelberg (1:0) und erreichte gegen Beetzendorf/Immekath zumindest ein 1:1. In der Gesamtabrechnung kam die Truppe vom Trainergespann Dietmar Bulgus/Robert Somann, die die letzten beiden Partien verlor, auf sieben Punkte.

Einmal als Sieger von der Platte ging der SV Grün-Weiß Potzehne, der in der Bördekreisklasse aktiv ist. Die Schulze-Truppe setzte sich gegen den FSV Havelberg in letzter Sekunde noch mit 3:2 durch und ließ im letzten Spiel mit einem 1:1 gegen die SG Beetzendorf/Immekath aufhorchen. Somit standen vier Zähler zu Buche, mit denen die Grün-Weißen allerdings nicht über den fünften Platz hinaus kamen.

Ohne Zähler blieb der FSV Havelberg. Die Ostaltmärkerinnen hatten allerdings in fast allen Partien Pech. So verloren sie alle fünf Spiele nur mit einem mageren Treffer. Das änderte aber nichts an der Tatsache, dass der FSV die Rote Laterne mit auf die Heimreise nehmen musste.

   

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