Potzehne l Keimt da womöglich doch noch einmal etwas Hoffnung auf beim SV Grün-Weiß Potzehne? Nach zahlreichen erfolglosen Anläufen durfte die Elf von Trainer Nico Bremse am Sonnabend endlich mal wieder einen Sieg bejubeln - und dazu auch noch einen verdammt wichtigen. Der SV Lok Aschersleben wurde mit einer 4:1-Packung nach Hause geschickt.

Zwar beträgt Potzehnes Rückstand auf das rettende Ufer - den ersten Nichtabstiegsrang nimmt ausgerechnet Aschersleben ein - weiterhin elf Punkte, doch mit dem dritten Saisonsieg dürfte auch das Selbstvertrauen der Westaltmärker wieder etwas gestiegen sein. "Die Moral in der Mannschaft stimmt, sie hat sich nicht aufgegeben", betont Coach Bremse Woche für Woche. Die jüngsten Ergebnisse geben ihm Recht, denn von den letzten vier Partien verlor der Tabellenvorletzte (zwölf Punkte) nur eine - und das unglücklich mit 1:2 beim VfB Germania Halberstadt II. Zuvor gab es bereits 2:2-Unentschieden gegen Ottersleben und Irxleben, die sich in ganz anderen Tabellenregionen befinden.

Am Sonnabend geht die Reise der Grün-Weißen zum Schönebecker SV. Sollten sie dort nachlegen können, könnte es im Kampf um den Klassenerhalt durchaus noch einmal spannend werden. Potzehne wird alles daran setzen, der Liga doch noch irgendwie erhalten zu bleiben.

Neues Schlusslicht ist der Möringer SV (elf Punkte), für den es auch sehr eng werden dürfte. Besser sieht es dagegen beim FSV Saxonia Tangermünde, der 24 Zähler aufweist, aus. Auf dem dritten Platz rangiert hingegen der TuS Schwarz-Weiß Bismark (35 Punkte).