Wernigerode/Bad Bevensen (mkn) l Am Wochenende haben einige Athleten des PSV Gardelegen an Wettkämpfen in Wernigerode und Bad Bevensen teilgenommen.

In Wernigerode gelang es Jannes Güssefeld in der M12 über 800 Meter einen neuen Altmarkrekord zu markieren. Er schraubte in einem starken Rennen und unter Mithilfe der Konkurrenz die neue Bestmarke auf sehenswerte 2:37,04 Minuten und verbesserte den alten Rekordwert des Havelbergers Mintus um über 20 Sekunden. Kaum zu glauben. In Wernigerode wurde er auf Rang vier damit gewertet, was für die enorme Stärke der anderen Läufer in seinem Altersklassenlauf spricht. Den 75 Meter-Sprint absolvierte er zuvor bereits in ebenfalls wieder starken 10,12 Sekunden als Sieger und bestätigte damit seine 10,08 Sekunden von Wittenberge vor drei Wochen. Mit dieser Zeit rangiert er aktuell in einer noch sehr jungen Freiluftsaison in der Deutschen Bestenliste auf Rang zwei. Im Weitsprung belegte er anschließend mit Bestweite von 4,47 Meter einen zweiten Platz.

An den offenen Kreismeisterschaften von Uelzen in Bad Bevensen, nahmen fünf Athleten teil. Bis zum Mittag spielte der Wettergott noch mit und verschonte aller Starter vorerst mit Regen.

So konnten in der AK M15 Steven Jürs und Titus Willatowski im 100 Meter-Sprint jeweils ihre persönlichen Bestleistungen um über eine halbe Sekunde verbessern. Jürs holte sich in 12,60 Sekunden den Sieg und Willatowski rannte in 12,82 Sekunden zu Rang drei. Ebenfalls Siege über 100 Meter fuhren der erst zwölfjährige Jannes Güssefeld in der AK M14 und Michael Knipp in der M40 ein. Güssefeld zeigte der zwei Jahre älteren Konkurrenz die Hacken und lief in tollen 13,09 Sekunden als Erster über die Ziellinie.

Knipp lief die schnellste Zeit bei den Senioren und siegte in 12,87 Sekunden. In der Hochsprungentscheidung sicherte er sich mit übersprungenen 1,53 Meter einen weiteren ersten Platz.

Sohn Fabien Knipp übersprang nach einmonatiger Verletzungspause an diesem Tag schon wieder zufriedenstellend 1,65 Meter und wurde damit Dritter. Im Speerwerfen kam er mit dem 700 g-Speer auf 40,65 Meter und belegte den zweiten Platz.

Steven Jürs in der M15 siegte parallel mit übersprungenen 1,40 Meter und brach aber den Wettkampf aufgrund des Regens bei 1,45 Meter ab.

Zuvor hatte Willatowski den Weitsprung der M15 mit guten 5,18 Meter gewonnen und Jürs ebenfalls mit Bestleistung und 4,88 Meter Rang drei belegt.

Insgesamt lohnte sich die Anreise schon allein wegen der tollen Sprintzeiten des Nachwuchses, die damit bei kommenden Aufgaben gut gerüstet sein sollten.