Salzwedel (mwi) l Am Sonnabend siegte der SV Eintracht Salzwedel auf der heimischen Flora mit 3:1 (2:0) über Blau-Gelb Goldbeck. Dabei fiel ein Mann durch seine drei Treffer ganz besonders auf: Salzwedels Martin Kleinau.

Vor dem Spiel wurde allerdings erst mal Eintracht-Routinier Marko Trostmann verabschiedet, der am 14. Juni beim Kreispokalfinale gegen den SV Liesten sein letztes Spiel als aktiver Akteur bestreiten wird. Der sportliche Vorstand, Dirk Reichelt, fand ein paar lobende Worte.

Das Spiel begann wie so oft aus Salzwedeler Sicht. Selbst hatte man noch Probleme, die Zuordnung zu finden, während der Gegner nach vorn spielte und das schnelle Tor erzielen wollte. Das gelang aber Klautzsch (4.) und Huth (9.), trotz aussichtsreicher Möglichkeiten, nicht. Nach 13 Minuten kamen dann die Jeetzestädter besser in die Partie, doch auch Roths Schuss, nach Vorlage von Stefan Schmidt, fehlte die Schärfe. Drei Minuten später wieder die Eintracht. Diesmal probierte sich Roth als Vorbereiter, nachdem er drei Spieler austanzte und dann in die Mitte auf den völlig leer stehenden Kleinau (16.) spielte, welcher locker zur Salzwedeler Führung einschob. In der Folgezeit sank das Niveau rapide und Chancen waren nun auch seltener. Besonders Goldbeck hatte mit dem Rückstand zu kämpfen. Erst kurz vor der Pause wurde es noch mal zwingend. Wieder ging Roth mühelos an zwei Gegenspielern vorbei und spielte auf Zipperling. Dessen Schuss konnte der Torwart nicht festhalten, so dass Kleinau (41.) den Ball nur noch über die Linie drücken musste - 2:0. Eine Minute später hatte Zipperling noch das 3:0 auf dem Fuß, aber seine Direktabnahme aus der Distanz ging knapp übers Tor.

In der zweiten Hälfte verdiente sich dann die Eintracht die Führung durch eine Vielzahl an Chancen. Erst scheiterte Roth (52.) völlig blank vor dem Tor, nach Vorlage von Zipperling, und dann schob Zipperling den Ball nach Pass von Schumann (58.) rechts neben das Tor. Doch nur eine Minute später stach wieder Martin Kleinau zu. Aus abseitsverdächtiger Position landete der Ball bei Krüger, der das Auge für den besser stehenden Kleinau hatte, welcher wieder nur noch einschieben musste (59.) - 3:0. Danach war das Spiel gegessen. Goldbeck bäumte sich zwar noch mal auf und kam durch Stachel (69.), Huth (73.) und Gross (83.) zu Chancen, doch mehr als das 1:3 durch Müller (76.), per sattem Distanzschuss, sollte nicht passieren. Auch die Eintracht ließ noch ein paar Konter liegen, so dass es am Ende beim leistungsgerechten Heimerfolg für Salzwedel blieb.

Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0 Martin Kleinau (16., 41., 59.), 3:1 Karsten Müller (76.).

Schiedsrichter: Kevin Schulz.

SV Eintracht Salzwedel: Röhl - Rosenberg, Roth, Gebert (62./N. Schmidt), Wagner, Schumann, Krüger, Trostmann, Kleinau, S. Schmidt (73./Pengel), Zipperling (84./Kietzke).

Blau-Gelb Goldbeck: Treczoks - Huth, Kottke, Stachel, Fankner, Doogs, Klautzsch (43./Moreau), Wehrmann, Müller, Voß, Gross.

Trainerstimmen:

Burghardt Schulze (Salzwedel): In der ersten Hälfte sind wir durch zwei Einzelleistungen in Führung gegangen. In der zweiten Hälfte haben wir aufgrund der Chancen auch verdient gewonnen, obwohl die bessere Spielanlage vielleicht bei Goldbeck war. Nur der Sieg hat gezählt.

Andreas Kahlow (Goldbeck): Der Sieg für Salzwedel war verdient. Wir machen zwei kapitale Abwehrfehler. Auch die Vorboten waren schlecht, weil sich unser Torwart noch verletzte.