Bei vielen Spielern, Funktionären oder auch Fans kribbelt es mit Sicherheit schon ein wenig. In gut einem Monat wird die Fußball-Saison eingeläutet. Bereits am 1. August steigt das Auftaktspiel der Kreisoberliga, drei Wochen später ziehen auch die Kreisliga und die 1. Kreisklasse nach.

Salzwedel l Die meisten Mannschaften im Altmarkkreis Salzwedel haben bereits mit der Vorbereitung begonnen und Testpartien absolviert, denn lange ist es nicht mehr hin bis zum Saisonstart. Spannung ist in allen drei Spielklassen auf Kreisebene vorprogrammiert.

Kreisoberliga

Bei der Suche eines Nachfolgers von Kreismeister MTV Beetzendorf fällt es im Vorfeld schwer, einen eindeutigen Favoriten zu benennen. Sicherlich kommen die üblichen Verdächtigen wieder in Frage. Dazu gehören die beiden zuletzt ärgsten Beetzendorf-Verfolger SV Langenapel und der SV Heide Jävenitz, die die Spielzeit am 3. August mit einem Heimspiel einläuten, sowie aber auch Landesklasse-Absteiger Diesdorfer SV oder der FC Jübar/Bornsen. Der VfL Kalbe/Milde, ebenfalls aus der Landesklasse abgestiegen und im Auftaktspiel am 1. August zu Gast in Vienau, musste drei weitere schmerzhafte Abgänge verkraften und hat sich einen Platz im Mittelfeld vorgenommen. Dort werden die Mildestädter vermutlich mit dem VfB Klötze 07, dem SV Rot-Weiß Wenze, der SG Eintracht Mechau und dem SV Eintracht Vienau um bestmögliche Platzierungen kämpfen. Einiges zuzutrauen ist auch dem personell stark besetzten Aufsteiger FSV Eiche Mieste, der nach Möglichkeit ebenfalls einstellig abschließen möchte. Mit dem Kampf gegen den Abstieg müssen sich womöglich der SV Schwalbe Schwiesau, der SSV 80 Gardelegen II, der SV Brunau 06, der SV Engersen, der SV Eintracht Salzwedel II und auch Aufsteiger TSV 1919 Kusey vertraut machen. Die höchste Spielklasse im Altmarkkreis Salzwedel wird übrigens wieder auf 16 Mannschaften aufgestockt und verspricht spannend wie nie zu werden.

Kreisliga

Auch wenn der SV Eintracht Berge als Aufsteiger an den Start geht, gehört er zu den ganz heißen Titelkandidaten. Stolle Co. fegten in der Vorsaison mit Leichtigkeit durch die 1. Kreisklasse und wollen nach Möglichkeit den Durchmarsch in die Kreisoberliga schaffen. Zum Auftakt am 24. August bekommt es die Eintracht mit der SG Saalfeld zu tun. Auch der Kuhfelder SV und der SV Eintracht Chüden, am ersten Spieltag im Spitzenduell direkte Kontrahenten, wollen ganz oben mitspielen. Ob die SG Pretzier, der FSV Miesterhorst oder auch der SV Rot-Blau Sanne in den Titelkampf eingreifen können, hängt sicherlich von der Konstanz ab. Die sollte größer sein als in der Vorsaison. Im Mittelfeld, fernab des Abstiegskampfes, sollten sich der TSV Adler Jahrstedt und der SV Germania Zethlingen einfinden. Wie schon in der vorangegangenen Serie werden die SG Saalfeld, der SV Langenapel II und der FSV Heide Letzlingen II wohl wieder hart um den Ligaverbleib zu kämpfen haben. Komplettiert wird die zwölf Mannschaften umfassende Staffel vom zweiten Aufsteiger SV Arendsee. Bei den Seestädtern bleibt abzuwarten, wie schnell sie sich an die neue Spielklasse gewöhnen. Am ersten Spieltag haben sie Heimrecht und empfangen Letzlingens Landesklasse-Reserve.

1. Kreisklasse

Gleich vier neue Spielgemeinschaften haben sich in der untersten Spielklasse auf Kreisebene gebildet. So werden fortan der SV Eintracht Chüden II und der SV Liesten 22 II, der SV Grün-Weiß Potzehne II und der FSV Eiche Mieste II, der SV Kloster Neuendorf und der SV Heide Jävenitz II sowie der TuS Blau-Weiß Kakerbeck und der VfB Klötze 07 II gemeinsam auf Punktejagd gehen. Bleibt abzuwarten, wie sich das Quartett mit vereinten Kräften schlägt. Am ersten Spieltag am 24. August bleiben die vier Spielgemeinschaften zunächst unter sich. Ganz oben im Klassement zu erwarten sind sicherlich wie in der Vorsaison auch der MTV Beetzendorf II, der ESV Lokomotive Salzwedel I, der SV Wacker Lindstedt und der Diesdorfer SV II. Eine im Vergleich zur Vorsaison bessere Rolle spielen wollen in der Staffel mit elf Vertretungen der VfL Kalbe/Milde II, der TSV Jeggau und der ESV Lokomotive Salzwedel II.

 

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