Ulm (tko/eb) l Am 26./27. Juli kamen die besten Leichtathleten des Landes nach Ulm und maßen ihr Können bei den Deutschen Leichtathletikmeisterschaften im Donaustadion. Dabei säumten rund 18000 Zuschauer täglich das Stadion. Für den Gardelegener Speerwerfer Christian Busch (VfL Kalbe) war es bereits die zweite Teilnahme (diesmal bei den Erwachsenen) bei einer Deutschen Meisterschaft.

Eigentlich hatte Busch die DM-Norm nicht erreicht, da zum Meldeschluss aber erst sieben Werfer die Norm hatten, durfte auf zwölf aufgestockt werden. Das Ziel war die Endkampfteilnahme. Und das war laut Meldeliste bereits ein sehr schwieriges Unterfangen.

Die ersten drei Würfe waren beinahe ein Zielwerfen (68,91 Meter / 68,24 / 68,02). Nach Auswertung des Vorkampfes stand fest, der Endkampf war erreicht. Dann folgten noch einmal gute Würfe von 68,45 / 66,79 und 66,21 Meter.

Die 68,91 Meter aus dem ersten Versuch bedeuteten am Ende Platz acht. "Die Urkunde erhält ihren Ehrenplatz", so Vater und Trainer Karsten Busch.

Von der Konstanz her war es zum Saisonhöhepunkt der beste Wettkampf, obwohl es keine einfachen Bedingungen für die Werfer waren.

Aus ganz Sachsen-Anhalt waren bei den Meisterschaften nur 14 männliche Athleten (darunter nur ein Altmärker) und fünf Frauen am Start. "Die Teilnahme war im Nachhinein die richtige Entscheidung. Es war eine tolle Atmosphäre im Ulmer Donaustadion. Und wer hat schon einmal die Möglichkeit, vor 18000 Zuschauern zu werfen?", so Karsten Busch voller Stolz und Freude.