Von Jahr zu Jahr gewinnt der Arendsee-Triathlon an Bedeutung - längst auch über die Ländergrenzen hinaus. Auch die Teilnehmerzahl steigt stetig an. So durften die Triathlonfüchse Osterburg als Ausrichter bei der 17. Auflage in der Seestadt mehr als 400 Athleten begrüßen.

Arendsee l Es ist der absolute sportliche Höhepunkt des Jahres in der westaltmärkischen Kleinstadt: Bereits zum 17. Mal fand der Arendsee-Triathlon statt - und das bei nahezu optimalen Bedingungen. Da freuten sich natürlich nicht nur die gastgebenden Osterburger Triathlonfüchse mit Hauptorganisator Kersten Friedrich - er hatte mit seinem 150 Personen umfassenden Helfer-Team wieder optimale Voraussetzungen geschaffen - an der Spitze, sondern auch Arendsees Bürgermeister Norman Klebe als Schirmherr. "Ich mache das nun schon seit 2009 und muss sagen, dass sich dieses Event kontinuierlich weiterentwickelt hat. Für die Stadt ist es natürlich eine tolle Sache und eben auch eine entsprechende Note für den Tourismus. Für mich ist es eine Ehre, die Schirmherrschaft zu übernehmen", erklärte Klebe, der nicht nur begeisterter Zuschauer war, sondern auch die Preise bei den einzelnen Siegerehrungen überreichte.

Doch auch die Prominenz ließ es sich nicht nehmen, der "Perle der Altmark" einen Kurzbesuch abzustatten. Die ehemalige Schwimmweltmeisterin Antje Buschulte aus Magdeburg weilte mit ihrer Familie in Arendsee und drückte ihrem Ehemann Helge Meeuw, selbst erfolgreicher Schwimmer in Diensten des SC Magdeburg, die Daumen. Meeuw startete nämlich beim Olympischen Triathlon und belegte dort am Ende den 21. Platz. Seiner Ehegattin gefiel der Ausflug trotzdem. "Es ist wirklich schön hier. Wir haben uns auch schon das Strandbad angesehen. Für mich ist es überhaupt erst der zweite Triathlon, den ich selbst miterlebe. Früher bin ich selbst einmal gestartet. Ich würde gern noch einmal herkommen, aber das hängt sicherlich auch von meinem Mann ab", verriet Buschulte, die übrigens selbst mit auf den Raddampfer "Queen Arendsee" durfte, von wo ihr Ehegatte mit dem Sprung ins kühle Nass in den Wettkampf startete.

Traditionell bildete bereits am Freitagabend wieder der Kindertriathlon den Auftakt dieser Großveranstaltung. 29 junge Athleten fanden sich in den Abendstunden in der Seestadt ein. Dabei überzeugte Gregor Schönherr vom Tangermünder LV, der als einziger Starter unter der 20-Minuten-Grenze blieb und damit den Wettkampf für sich entschied. Direkt hinter ihm kam mit Jana Messerschmidt von Hellas Magdeburg auch das schnellste Mädchen ins Ziel. Sie war rund eine halbe Minute langsamer als der Sieger.

Weiter ging es am Sonnabend mit dem Sprint- und Staffeltriathlon. Bei der Sprintdistanz setzte sich ein Trio des SV Halle an die Spitze des Feldes. Jonas Meyer siegte mit einer Zeit von etwas mehr als einer Stunde vor seinen Vereinskollegen Willy Hirsch und Tobias Schulz. Die Mannschaft Teamtriathlon TriBeginners setzte sich beim Staffeltriathlon die Krone auf (1:18:46 Stunden).

Beim anspruchsvollsten Wettkampf, dem Olympischen Triathlon, trug Michael Wegricht (Bike24) den Sieg mit etwas mehr als zwei Stunden davon, während bei der Jedermann-Distanz mit Ulrich Hanusch von den Triathlonfüchsen Osterburg einer der zahlreich vertretenen und insgesamt auch durchaus erfolgreichen Altmärker nach einer Stunde und knapp vier Minuten vor Vereinskollege Christian Wauschkuhn als Erster ins Ziel einlief.

   

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