Ein voller Erfolg war auch in diesem Jahr wieder der Arendsee-Triathlon, der in der Seestadt bereits zur festen Tradition geworden ist und kürzlich bereits zum 17. Mal von den Triathlonfüchsen Osterburg ausgerichtet wurde. Über 400 Aktive aus mehreren Bundesländern fanden den Weg in die westaltmärkische Kleinstadt.

Arendsee l Die harte Arbeit der Osterburger Triathlonfüchse hatte sich wieder einmal gelohnt. Ohne Reibungen ging auch die 17. Auflage dieses Großereignisses über die Bühne, wobei Petrus den Veranstalter mit nahezu bestem Wetter belohnte. Auch auf den einzelnen Lauf- und Radstrecken fanden die Aktiven beste Bedingungen vor. Kein Wunder also, dass es von Jahr zu Jahr mehr Teilnehmer werden. Viel mehr dürfen es allerdings nicht werden, wie Hauptorganisator Kersten Friedrich betonte. "Unsere einzelnen Felder sind eben auch begrenzt", erklärte der Triathlonfuchs, dem rund 150 Helfer zur Verfügung standen. Sowohl der Jedermann- als auch der Olympische Triathlon waren komplett ausgebucht.

Doch nicht nur die Teilnehmerzahlen und das optimale Wetter ließen den Veranstalter strahlen, sondern auch die Tatsache, dass man erneut prominente Gäste begrüßen durfte. War ein Jahr zuvor noch Konstantin Bachor bei den Polizeimeisterschaften dabei, so fanden diesmal Ex-Schwimmweltmeisterin Antje Buschulte und ihr Ehemann Helge Meeuw - der Schwimmer vom SC Magdeburg startete selbst beim Olympischen Triathlon - den Weg in die Seestadt. Sie waren begeistert. "Es ist wirklich schön hier. Ich würde gern noch einmal herkommen", sagte Buschulte, die ihrem Ehegatten zusammen mit den Kindern die Daumen drückte. Er landete unterm Strich auf Rang 21. Dem Gesamtsieger des mit 141 Teilnehmern besetzten Olympischen Triathlons, Michael Wegricht vom Bike24TriTeam Mitteldeutschland, konnte Meeuw hingegen nicht das Wasser reichen. Wegricht kam nach zwei Stunden und knapp sieben Minuten erschöpft und unter dem Beifall der zahlreichen Zuschauer als Erster ins Ziel.

Den Anfang machten allerdings wie in jedem Jahr die Kindertriathleten. Der junge Gregor Schönherr vom Tangermünder LV bewies den längsten Atem und war nach nicht einmal 20 Minuten der Erste im Ziel. Einen Dreifachsieg sicherte sich der SV Halle beim Sprinttriathlon. Mit einer Stunde und knapp fünf Minuten war Jonas Meyer der Schnellste, gefolgt von seinen Vereinskameraden Willy Hirsch und Tobias Schulz.

Beim Staffeltriathlon sicherte sich die Mannschaft Teamtriathlon TriBeginners mit 1:18,46 Stunden Rang eins, gefolgt von B W Fahrzeugentwicklung (1:19,34). Den Abschluss dieses Events bildete mit 133 Teilnehmern der Jedermanntriathlon. Zwei Osterburger Triathlonfüchse standen dabei ganz oben auf dem Siegerpodest. Nach einer Stunde und knapp vier Minuten war Ulrich Hanusch der Schnellste, sein Vereinskollege Christian Wauschkuhn freute sich mit knapp vier Minuten Rückstand über den zweiten Platz.

Für das nächste Jahr freuen sich die Triathlonfüchse Osterburg bereits auf die Polizeimeisterschaften, die dann wieder in den Arendsee-Triathlon, bei dem übrigens Bürgermeister Norman Klebe ("Für die Stadt ist es eine tolle Sache und eine entsprechende Note für den Tourismus") als Schirmherr fungiert, integriert werden sollen. Ansonsten soll soweit alles beim Alten bleiben. "Wir haben weitere Ideen und Visionen, aber das müssen wir in Ruhe besprechen", blickte Kersten Friedrich voraus. Man darf also gespannt sein, mit welchen Überraschungen der 18. Arendsee-Triathlon im Jahr 2015 aufwartet.

   

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