Nach vier Wochen Spielpause greifen die Sachsen-Anhalt-Liga-Frauen des SV Oebisfelde heute wieder in das Punktspielgeschehen ein. Kontrahent wird ab 17 Uhr in der heimischen Hans-Pickert-Halle die Betriebssportgemeinschaft (BSG) Aktivist Gräfenhainichen sein.

Oebisfelde l Das Hinspiel hatten die Allerstädterinnen gegen das ehemalige Spitzenteam deutlich mit 27:21 für sich entscheiden können. Der Ausgang des ersten Aufeinandertreffens und der Fakt, dass die Oebisfelderinnen (19:5 Punkte/Platz drei) gemeinsam mit dem Tabellenführer HSV Magdeburg (24:4)und dem auf Rang zwei liegenden FSV Magdeburg (22:4) momentan relativ deutlich die Tabelle anführen und dass Gräfenhainichen mit 6:22 Punkten auf Platz zehn liegt, spricht heute für eine klare Favoritenrolle der SVO-Sieben.

Allerdings sieht Oebisfeldes Trainer Karsten Luhmann die Angelegenheit nicht ganz so deutlich: "Wir müssen abwarten, wie die Mannschaft die vier Wochen Spielpause verdaut hat. Klartext: Es gelte so schnell wie möglich den Rhythmus wieder auf zu nehmen."

Zuletzt hatten die Tabellendritten von der Aller jedenfalls einen sehr erfolgreichen Rhythmus drauf. Am 17. Januar, am ersten Rückrundenspieltag, lieferten sie in eigener Halle gegen Spitzenreiter HSV Magdeburg wohl die bislang beste Saisonleistung ab. Die vom SVO fast fehlerlos geführte Begegnung wurde mit 28:26 gewonnen. An derartige Vorstellungen muss sich die SVO-Sieben nun messen lassen. Klar sei aber auch, dass dies nicht immer klappen wird und auch nicht kann.

Gegen den heutigen Kontrahenten sollte es aber klappen. Obwohl sich die Aktivist-Damen zuletzt ganz achtbar aus der Affäre zogen. Zwar hatten sie gegen den HSV in eigener Halle keine Chance, die Partie wurde mit 25:34 verloren, doch in den Begegnungen gegen Schkopau (30:31) und Dessau-Roßlau (19:22), beide Spiele ebenfalls in eigener Halle, wurde es richtig eng.

SR: Ulrich/Wittenberg.