Schönebeck l Aus dem Ziel, beim Rangzweiten der Verbandsliga Lok Schönebeck beide Punkte zu entführen, wurde am vergangenen Sonnabend für den HV Solpke/Mieste nichts. Aber dennoch gelang es, zumindest einen Zähler mit auf die Heimreise zu nehmen. Am Ende hieß es nach einem spannenden Match 30:30 (15:15).

"Der Punkt fühlt sich für mich wie ein Gewinn an. Immerhin haben wir beim Tabellenzweiten ein Remis geholt, doch wenn man den Spielverlauf sieht, war sogar mehr drin für uns", so HV-Trainer Daniel Heimann.

Der sah aber keinen so guten Start seiner Sieben. "Wir lagen immer mit zwei, drei Toren hinten. Das ging bis zum 11:14 so. Dann rappelten wir uns aber auf", so der Übungsleiter. Mit dem "Aufrappeln" meinte er eine bärenstarke - und vor allem defensive - Leistung seiner Sieben. Zunächst kämpften sich die Altmärker nämlich bis zum 15:15 zur Pause heran und in der 37. Spielminute leuchtete sogar ein 21:16 für die Solpker/Miester auf der Anzeigetafel auf. "Vor allem unser Mittelblock um Nick Blume und Spychalski hat so gut wie nichts mehr durchgelassen, nur vorn sind wir nicht so richtig zu Rande gekommen", so Heimann weiter. Zwar steuerte Blume, der ein Sonderlob vom Trainer erhielt, neun Tore bei, doch aus dem Rückraum sei "zu wenig gekommen", so der Trainer. So arbeiteten sich die Schönebecker Tor um Tor wieder heran. Zwei Minuten vor dem Ende warf Blume jedoch zum 30:29 für seine Farben ein. Danach leisteten sich die Gäste aber zwei Zweiminutenstrafen. Die taten auch insofern weh, als dass diese durch die Unparteiischen nicht unbedingt hätten gegeben werden müssen und zum anderen, dass der Ex-Oebisfelder Martin Schröder die Überzahl nutzte, um noch zum 30:30 einwerfen zu können. Kurz danach war dann Feierabend.

HV Solpke/Mieste: Quaatz, Weis - Fehse, Spychalski (1 Tor), Röscher, Hauf (7), Sauer (6), Kleist (1), Soeder, Gürtler, Grassel (2), Blume (9), Seiler (2), Friedrichs (2).