Die 25. Auflage des Letzlinger Kaisersteinlaufes ist Geschichte. Und der traditionelle Lauf barg gleich in mehrerer Hinsicht Höhepunkte. Nicht nur, dass wieder einmal sportliche Bestleistungen erbracht wurden, sondern auch ein Abschied nach vielen Jahren stand im Fokus.

Letzlingen l Etwas Wehmut klang schon in der Stimme von Dietmar Hinz, der gemeinsam mit seiner Frau Birgitt und den vielen fleißigen Helfern den Kaisersteinlauf seit 25 Jahren in Letzlingen anbietet. Nach 25 Jahren soll nun aber Schluss sein für den Letzlinger Organisator. Allerdings wird der Lauf an sich weiterleben. Nun soll Thorsten Schulz aus Teerhütte die Zügel in die Hand nehmen und ab der nächsten Auflage das Heft in die Hand nehmen.

Natürlich stand aber der Laufsport im Vordergrund und wer die bescheidene Familie Hinz kennt, der weiß auch, dass ihnen das über die Jahre am meisten am Herzen lag. Der Startschuss zu den Hauptläufen erfolgte pünktlich um 10 Uhr. So gingen die rund 200 Athleten aus zahlreichen Vereinen gemeinsam auf die drei verschiedenen Strecken. Angeboten wurden im Rahmen des Elbe-Ohre-Cups (EOC) 2,9 / 6,5 und 11,3 Kilometer lange Strecken. Am Kaiserstein direkt gab es wieder ein Musikalisches Ständchen von Friederike Hinz, die die Läuferinnen und Läufer mit ihrem Saxophon erfreute.

Und kaum waren die Wanderer, Walker, Läuferinnen und Läufer auf die Strecken geschickt, stellten sich auch schon die jüngsten Teilnehmer zum Bambinilauf an die Startlinie. Und nach knapp 800 Metern überquerte Oskar Schulz aus Teerhütte in 3:01 Minuten als Erster den Zielstrich. Doch auf der großen Siegerehrung, die von Birgit Hinz vorgenommen wurde, durften sich alle über Medaillen freuen.

In den Hauptläufen trumpften aber auch die Altmärker groß auf. So gewann die Tangerhütterin Friederieke Grobler bei den Mädchen über die 2,9 Kilometer. Genauso auf Platz eins spurtete Enzo Itagaki (Kernige Altmärker) bei den Männern über die 6,5 Kilometer. Nur wenig langsamer war hier Marie Weinmann aus Genthin, die den Frauen auf dieser Strecke das Nachsehen gab und locker gewinnen konnte.

Bernd Breier (Schackensleben) entschied sich dagegen für den langen Kaisersteinkanten und lag damit genau richtig. In nur 40:12,4 Minuten war er im Ziel und freute sich über Platz eins und die vollen Wertungspunkte für den EOC-Cup. Einen guten vierten Platz erreichte hier der Gardelegener Timo Stephani, der auch nur 42:07,9 Minuten benötigte.

Bei den Frauen über die lange Distanz hatte Elisa Baatz (Kernige Altmärker) die Nase vorn und kam nach nur 52:23,4 Minuten ins Ziel. Damit ließ sie sogar zahlreiche männliche Laufkollegen hinter sich.

Im Rahmen der großen Siegerehrung wurden noch viele Helfer für ihr ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet.

   

Bilder