Ab heute wird es für die Frauen des SV Oebisfelde in der Sachsen-Anhalt-Liga richtig hart. Innerhalb einer Woche stehen vier Spiele für die Schützlinge von Trainer Karsten Luhmann auf dem Programm.

Oebisfelde l "Schuld" am unfreiwilligen Härtetest sind Nachholspiele. Die wurden angesetzt, weil beispielsweise die Oebisfelderinnen den ursprünglichen Rückspieltermin gegen den Dessau-Roßlauer HV nicht wahrnehmen konnten. Dafür müssen die Allerstädterinnen nun heute Abend in der Dessauer Anhalt-Arena, Anwurf ist um 20.15 Uhr, Farbe bekennen. Morgen folgt dann noch in eigener Halle die Begegnung gegen den Magdeburger SV. Beginn ist um 18.30 Uhr.

In der kommenden Woche ist das Programm dann ähnlich. Nur, dass die Oebisfelderinnen am Freitag, 17. April, zuerst in heimischer Hans-Pickert-Halle auflaufen. Kontrahent wird der Tabellenzweite FSV Magdeburg sein. In diesem Fall hatten die Gäste um Verlegung gebeten. Los geht es um 20.15 Uhr. Tags darauf reist die Luhmann-Truppe dann noch zum abgeschlagenen und punktlosen Schlusslicht Jessener SV.

Im Mittelpunkt an diesem Wochenende steht sicherlich die heutige Partie in Dessau. Grund: Die Gastgeberinnen spekulieren noch auf den dritten Platz. Auf dem hat sich momentan der SVO eingerichtet. Zwar liegen die Anhalt-Damen, die ein Spiel mehr ausgetragen haben, fünf Minuspunkte hinter dem SVO - 25:7 zu 22:12 - doch mit einem Heimsieg würde sich die Situation schon ein wenig ändern. Allerdings wären die Frauen aus Dessau und Roßlau auf weitere Ausrutscher des SVO angewiesen. Zum Beispiel schon morgen gegen den Magdeburger SV. Denn gegen diese Mannschaft, vor allem als sie bis vor zwei Jahren noch als SV Irxleben unterwegs war, hatte der SVO fast immer Probleme. So auch im Hinspiel. Zu diesem war die Luhmann-Sieben als Favorit angereist. Denn zu diesem Zeitpunkt hatte der MSV mit starken personellen Problemen zu kämpfen. Doch mit dem letzten Aufgebot gewann der MSV mit 29:24.

"Die doppelte Doppelbelastung ist für uns eine neue Erfahrung. Wir treffen dabei zum Beispiel in Dessau auf eine homogene Sieben, die uns im Nacken sitzt. Aber wir wollen alles in die Waagschale werfen. Wie es dann gegen die kämpferisch starken Magdeburgerinnen läuft, muss mit Blick auf die vorhandene Kraft meiner Mannschaft abgewartet werden", sagte SVO-Trainer Luhmann.