Stendal (mwi) l Im Altmark-Derby am Hölzchen setzte sich am Sonntag die Mannschaft vom 1. FC Lok Stendal verdientermaßen mit 3:0 gegen den SV Eintracht Salzwedel durch. Mit diesem Erfolg festigt die Mannschaft von Steffen Säger Platz vier der Verbandsliga. Die Westaltmärker aus Salzwedel rutschen hingegen auf den ersten Abstiegsplatz ab.

In Stendal entwickelte sich zu Beginn eine offene Partie, in der beide Mannschaften zunächst darum bemüht waren, die Zuordnung zu finden. Folgerichtig fand der Großteil der Anfangsphase im Mittelfeld statt. Die erste Szene des Spiels gehörte dem Favorit aus der Rolandstadt. Nach einem Einwurf war für Konrad Becker der Weg frei im Strafraum. Sein Abschluss ging jedoch knapp über das Tor von Frode Liestmann im Salzwedeler Tor (9.). Fortan investierten die Eisenbahner mehr. Tim Seidel-Holland (11.) und Ronny Kühn, mit einem Lattentreffer (20.), hatten aussichtsreiche Chancen zur Führung. Die Salzwedeler von der Jeetze versteckten sich jedoch keineswegs und setzten immer mal wieder Nadelstiche. Wie zum Beispiel in der 21. Spielminute, als sich Daniel Stehr durchsetzte, den Abschluss aber etwas verzog. Salzwedels Melvin Michael (25., 35.) hatte ebenfalls zwei sehr gute Tormöglichkeiten. Dann kam aber auch schon wieder der Gastgeber. Die Salzwedeler Hintermannschaft klärte den Ball nur unzureichend, wodurch Damian Ahrendt aus dem Rückraum zu einer guten Schussmöglichkeit kam. Der Ball flog nur um haaresbreite am Gebälk vorbei (37.). So blieb es beim 0:0 zur Pause.

Der zweite Abschnitt zeigte relativ schnell, dass Säger seine Mannen nochmal neu motiviert hat. Stendal gewann nun auch die entscheidenden Zweikämpfe und zwang die Gäste aus der Baumkuchenstadt zu Fehlern. In der 44. Spielminute wurde der Bann gebrochen. Einen Stendaler Freistoß aus dem Halbfeld klärte Frode Liestmann im Tor so unglücklich, dass seine Faustabwehr zu einer Kerze wurde und im Strafraum wieder herunter kam. Dort setzte sich Bennet Kaul durch und drückte das Leder über die Linie (44.). Fortan wurde es ein Spiel auf ein Tor. Die Gäste aus der Westaltmark schafften es nicht mehr, für Entlastung zu sorgen und gaben viel zu schnell die Bälle her. So erhöhten Damian Ahrendt (62.) und Tim Seidel-Holland noch auf 3:0 für den 1. FC Lok und fuhren die drei Punkte ein. Aufgrund der zweiten Hälfte geht der Sieg auch absolut in Ordnung.

Torfolge: 1:0 Bennet Kaul (45.), 2:0 Damian Ahrendt (62.), 3:0 Tim Seidel-Holland (65.).

Lok Stendal: Lemme - Scheer (60./Knepper), Wolff, Braunschweig, Adam, Ahrendt, Seidel-Holland, Kaul (64./Kramer), Kühn, Becker (41./Lutzki), Stark.

Eintracht Salzwedel: Liestmann - Weißbach, Stehr, Much (74./Jürschick), Nowak, Michael, Schröder (66./Träger), Müller (41./L. Niemeyer), Plewe, Grau, Rödel.