Halle/Saale (tko) l Das erwartete Pokal-Aus gab es für die Landesoberliga-Volleyballer am gestrigen Sonntag in der Saalestadt Halle. Im Viertelfinale hieß dort der Gegner nämlich USC Magdeburg I. Am Ende stand eine deutliche 0:3 (23:25, 20:25, 16:25)-Niederlage für den Sechser von Trainer Gerhard Müller im Spielprotokoll.

Allerdings haben sich die Gardelegener nicht nur wegen des mehrfachen Klassenunterschiedes nicht allzu viel ausgerechnet. Hinzu kamen arge personelle Probleme (Arne Kreißl, Tobias Weber, Christoph Hasse, Pascal Grothe, Christian Buchholz und Matthias Koepke fehlten), die natürlich gegen so einen Gegner nicht zu kompensieren sind. Dennoch galt es, sich ordentlich zu präsentieren und sich mit einem guten Eindruck aus der Saison zu verabschieden. Das gelang auch. Gerade einmal sieben SSV-Akteure nahmen die Reise in Angriff und waren in der Begegnung selbst natürlich und erwartungsgemäß chancenlos, präsentierten sich aber sehr orentlich.

Von Beginn an ließ der Zweitliga-Aufsteiger auch keine Zweifel darüber aufkommen, wer das Spiel klar für sich entscheiden würde. Den Gardelegenern merkte man indes auch die lange Trainingspause an, denn nach dem Abschlussspieltag wurde nicht mehr am Netz geübt. Dennoch tat der USC nicht mehr als nötig und wurde ein ums andere Mal von den Gardelegener Angriffen überrascht. Besonders in den ersten beiden Sätzen forderte der SSV den Favoriten gehörig.

SSV 80 Gardelegen: L. Kreißl, Lenz, Rummel, Winkler, Braune, Heidecke, Viehmann.