Der SV Heide Jävenitz steht im Kreispokalfinale der Männer und wird am 20. Juni in Gardelegen gegen den Titelverteidiger SV Eintracht Salzwedel um den Pott spielen. Die Schützlinge von Guido Euen räumten gestern den nächsten dicken Brocken aus dem Weg und besiegten den Landesklasse-Vertreter SV Grün-Weiß Potzehne nach einem frühen Tor von Salam Naom verdient mit 1:0.

Jävenitz l Der SV Heide tanzt also weiter auf zwei Hochzeiten. Während die Benecke noch Co. noch voll im Meisterschaftsrennen sind, lösten sie nun auch noch das Ticket für das Pokalfinale. Das Double ist also noch möglich. Und um es kurz zu machen, die Jävenitzer gewannen völlig verdient gegen eine schwache Potzehner Mannschaft, die erst in Minute 78 (!) die erste gute Tormöglichkeit überhaupt für sich verbuchen konnte und auch von Glück reden konnte, dass die Jävenitzer mit ihren durchaus guten Chancen zu fahrlässig umgingen. Somit blieb die Bremse-Elf nämlich bis zum Ende im Geschäft.

Frühes Tor von Salam Naom schockt die Gäste

Doch zunächst schockte Heide die Potzehner mit einem frühen Gegentreffer. In Minute sieben setzte sich Schmidt auf der linken Seite energisch durch, brachte das Leder nach innen, wo Naom zum 1:0 einschoss (7.). Das spielte dem Kreisoberligisten natürlich voll in die Karten. Der zog sich nämlich taktisch klug zurück, stellte Gegner und Raum sehr gut zu und ließ die Gäste kaum zur Entfaltung kommen. Die tauchten eigentlich nur einmal halbwegs gefährlich vor dem Schulze-Kasten auf, doch Wehrmeister (15.) zielte nicht genau genug. Auf der anderen Seite hätten zweimal Schmidt (19., 41.) und Benecke (38.) die Führung sogar noch vor der Pause ausbauen können.

Nach dem Wechsel verflachte die Partie weiter. Potzehnes Angriffen fehlte es eindeutig an Präzision und auch an Durchschlagskraft. So dauerte es bis zur 78. Minute, ehe Kretzschmann seinem "Wachhund" Bogdahn erstmalig entfliehen konnte, das Leder aber freistehend ans Außennetz setzte. Die Jävenitzer verlegten sich indes komplett auf das Konterspiel, doch auch ohne Erfolg. Zweimal liefen sie aussichtsreich ins Abseits und einmal kam Schmidt mit dem Kopf nicht an den Ball.

In der Schlussphase warfen die Potzehner noch einmal alles nach vorn. Sogar Keeper Schmidt wurde jeweils nach Ecken (90., 90.+3) mit nach vorn beordert. Und der Keeper kam auch beide Male mit dem Kopf an den Ball, doch beide Male segelte das Spielgerät über den Querbalken ins Fangnetz. Klose scheiterte zuvor ebenfalls, aber an Keeper Schulze.

Kurz danach war Schluss und die Jävenitzer rissen die Arme in die Höhe. Folgt nun am 20. Juni 2015 der dritte Sieg nacheinander gegen einen Landesklassevertreter?

Tor: 1:0 Salam Naom (7.).

SR: Sven Schottenhamel (SV Liesten 22).

Zuschauer: 400.

Vorkommnisse: Keine.

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