Roßlau/Oebisfelde (jpi). Das Erwartete ist am Sonnabend eingetreten. Die personell arg dezimierten Frauen des SV Oebisfelde kassierten am letzten Spieltag in der Sachsen-Anhalt-Liga beim Tabellennachbarn Dessau-Roßlauer HV eine 21:25 (9:13)-Niederlage. Folge: Die Oebisfelderinnen mussten durch die Niederlage die Gastgeberinnen in der Tabelle noch an sich vorbeiziehen lassen. Der SVO belegt in der Endabrechnung damit den zehnten Rang.

Trotz Niederlage und des verpassten einstelligen Tabellenplatzes mochte Trainer Uwe Dietz aber nicht den Stab über seine Mannschaft brechen. Das Gegenteil war der Fall: "Die Mädchen haben alles aus sich herausgeholt. Angesichts unserer Besetzungsprobleme war einfach nicht mehr möglich."

Der dezimierte SVO, Torhüterin Steffi Müller half auf der Rechtsaußenposition aus, während Hanna Langbartels (A-Jugend) und Tiffany Halboth (2. Mannschaft) ihr Debüt gaben, lag schnell mit 0:3 in Rückstand. Danach fingen sich die Gäste aber ein wenig. Insbesondere Franziska Dietz sorgte aus dem Rückraum für Gefahr. Aber auch die schnelle Juliane Thiele und Torhüterin Müller ließen ihr Können aufblitzen. Der Rückstand konnte dabei zwar nicht entscheidend reduziert werden, doch die SVO-Sieben blieb auf Sichtweite. Auch zur Pause. Mit vier Treffern Rückstand, 9:13, ging die Dietz-Sieben in die Kabine.

Nach der Pause mussten die Gäste dann zunehmend den fehlenden Wechselmöglichkeiten Tribut zollen. Dessau-Roßlau setzte sich auf sechs Treffer ab (17:11). Aber bei den SVO-Frauen stimmte die Einstellung. Sie kämpften sich in der Schlussphase wieder auf vier Tore heran.

SV Oebisfelde: Hübe - Müller (4), Langbartels (2), Halboth, Dietz (8), M. Rödiger (3), Thiele (4), J. Rödiger.

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