Zehn Jahre ist es mittlerweile her, als Familie Schreiber aus Gardelegen den ersten Stadtwallmarathon organisierte. Am Wochenende fand nunmehr die bereits elfte Auflage in Gardelegen statt und lockte wieder zahlreiche Läuferinnen und Läufer aus nah und fern an.
Gardelegen. Und die Veranstalter hatten nicht nur alles hervorragend organisiert, sondern scheinbar auch ein gutes Verhältnis mit Petrus, denn der Wettergott meinte es an diesem Tag mit allen Beteiligten äußerst gut - vielleicht sogar ein wenig zu gut. Temperaturen von bis zu 28 Grad Celsius machten es vor allem den Athleten, die sich für den kompletten Marathon entschieden hatten, zu schaffen.
Es wehte zudem kein einziges Lüftchen, so dass die Frauen und Männer an der Verpflegungsstelle mit dem Wassernachfüllen kaum hinterherkamen. Ganz besonders beeilen mussten sie sich bei Marathon-Sieger Christian Karbe. Der junge Mann benötigte bei diesen schwierigen Laufbedingungen nur 3:08,50 Stunden, also nicht einmal zehn Minuten pro Wallrunde. Karbe ist in Gardelegen auch kein Unbekannter, lief er doch im Jahr 2002 bereits den Marathon mit und stellte damals auch den noch heute geltenden Streckenrekord von 2:54,03 Stunden auf.

Der Start-Funkwecker von Brunhilde Schreiber durfte natürlich auch nicht fehlen. Hier waren noch einige Minuten Zeit bis zum Marathonstart. | Foto: Thomas Koepke
Der Start-Funkwecker von Brunhilde Schreiber durfte natürlich auch nicht fehlen. Hier waren noch einige Minuten Zeit bis zum Marathonstart. | Foto: Thomas Koepke
Unter den Marathonstartern befand sich auch Christian Hottas, der alleinige Weltrekord-Inhaber, was Marathon- und Ultramarathonläufe betrifft. Als Einziger absolvierte Hottas alle elf Läufe in Gardelegen und wurde vor dem Start von Bürgermeister Konrad Fuchs natürlich per Handschlag begrüßt.
Zwei Damen nahmen diesmal den langen Kanten unter die Laufschuhe. Bettina Keelan, die den gesamten Marathon gemeinsam mit Thomas Fritzlar und Andreas Braun absolvierte, benötigte als Siegerin 4:43,21 Stunden. Platz zwei ging an Kathleen Homann, die knapp über fünf Stunden blieb.
Elisa Baatz gewinnt
Einen neuen Streckenrekord gab es dagegen auf der Viertelmarathonstrecke zu verzeichnen. Lokalmatador Timo Stephani sprintete förmlich über den Wall und überquerte bereits nach 37:24 Minuten die Ziellinie. Und eigentlich hatte der kernige Altmärker gar nicht vor in Gardelegen zu starten. Geplant war eigentlich ein Lauf in Ilsenburg. "Ein Marder hat mir aber ein paar Kabel am Auto zerbissen, so dass ich nicht losfahren konnte. Also bin ich hier geblieben und habe den Viertelmarathon absolviert", so der Sieger.
Platz zwei ging übrigens an Jan König, ein ehemaliger Gardelegener, der sich derzeit auf einen Start beim Berlin-Marathon Ende September vorbereitet.
Bei den Frauen über diese Distanz hatte Elisa Baatz (Kernige Altmärker) die Nase vorn, steigerte sich von Runde zu Runde und ließ ihrer Konkurrenz schlussendlich keine Chance. Auch die Zeit von 51:40 Minuten kann sich bei diesen äußeren Bedingungen durchaus sehen lassen.
Das Starterfeld des Halbmarathonlaufes war auch ordentlich gefüllt. Hier zeigte Sebastian Kestner von Beginn an, wer hier das Rennen als Sieger beenden sollte. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 17,5 Kilometer pro Stunde und einer Endzeit von 1:21,05 Stunden hatte Kestner am Ende sogar mehr als zehn Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Bei den Frauen gewann Christine Dettmer (LG Roland) über diese Distanz und verwies in 2:08,40 Stunden die Beetzendorferin Daniela Franke auf den zweiten Platz (2:13,43).
Diesmal gab es nach den Läufen noch eine große Tombola, die bei den Athleten sehr gut ankam.
Und auch die Organisatoren um Brunhilde und Katrin Schreiber konnten ein äußerst positives Fazit ziehen, auch wenn die Teilnehmerzahlen - wie noch in den ersten Jahren des Laufes - nicht mehr erreicht werden konnten. Das Fazit muss sogar so gut ausgefallen sein, dass bereits jetzt der Termin für die zwölfte Auflage feststeht. "Wir haben uns diesmal für das zweite Septemberwochenende 2012 entschieden", so Brunhilde Schreiber.
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !
völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....
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