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Unterwegs mit Christian Hottas


Der Weltrekordler: Jeder Lauf ist ein Geschenk

10.09.2011 05:27 Uhr |




In Runde zwei war für mich noch alles in Ordnung. Christian Hottas (links) dagegen fühlte sich auch in seinen letzten Runden vollkommen fit.

In Runde zwei war für mich noch alles in Ordnung. Christian Hottas (links) dagegen fühlte sich auch in seinen letzten Runden vollkommen fit. | Foto: privat

In Runde zwei war für mich noch alles in Ordnung. Christian Hottas (links) dagegen fühlte sich auch in seinen letzten Runden vollkommen fit. | Foto: privat

Mit mittlerweile 1754 - ja liebe Leser, sie haben richtig gesehen - Eintausendsiebenhundertvierundfünfzig Marathon- und Ultramarathonläufen ist der Hamburger Sportmediziner Christian Hottas seit dem 3. August 2011 und dem Leon Uris Marathon an den Hamburger Teichwiesen alleiniger Weltrekordhalter. Kein Mensch auf der Erde hat also mehr solcher Läufe absolviert als Hottas, der am Wochenende auch den Gardelegener Stadtwallmarathon unter die Schuhe nahm - bereits zum elften Mal übrigens.

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Live vom Gardelegener Stadtwallmarathon berichtet:
Sportredakteur Thomas Koepke

Gardelegen. Ich für meinen Teil wollte den Rekordler bei seinem Lauf Nummer 1753 in Gardelegen ein Stückchen begleiten, nur ein Stückchen, Teil des Ganzen sein, wollte wissen wie es in ihm aussieht, wenn er läuft. Ich war gespannt, was er zu berichten hatte - nicht vor, nicht nach, sondern während eines Rennens. Wie ich später noch erfahren sollte, war auch diese Form des Befragens neu für ihn - für einen Mann, der mehr Kilometer in seinen Beinen haben dürfte, als so manch einer mit seinem Auto jemals zurücklegen wird.

Schirmherr und Bürgermeister der Stadt Gardelegen Konrad Fuchs und Lauforganisatorin Brunhilde Schreiber begrüßten den Weltrekordler und elfmaligen Teilnehmer Christian Hottas aus Hamburg natürlich persönlich zum Start des Marathons.

Schirmherr und Bürgermeister der Stadt Gardelegen Konrad Fuchs und Lauforganisatorin Brunhilde Schreiber begrüßten den Weltrekordler und elfmaligen Teilnehmer Christian Hottas aus Hamburg natürlich persönlich zum Start des Marathons. | Foto: Thomas Koepke

Schirmherr und Bürgermeister der Stadt Gardelegen Konrad Fuchs und Lauforganisatorin Brunhilde Schreiber begrüßten den Weltrekordler und elfmaligen Teilnehmer Christian Hottas aus Hamburg natürlich persönlich zum Start des Marathons. | Foto: Thomas Koepke

"Alles klar, so machen wir das"

Es ist Sonnabendmorgen, kurz vor 9 Uhr. Wallmarathon-Organisatorin Brunhilde Schreiber und Bürgermeister Konrad Fuchs stehen bereit, Schreiber mit dem traditionellen Startfunkwecker in der Hand und Fuchs mit fragendem Blick. "Wo ist Christian Hottas?", schien er zu grübeln. "Stimmt", denke ich, "wo ist er eigentlich?" Alle übrigen Teilnehmer sind schon da, fiebern dem Start entgegen. "Ah, da kommt er ja". Bürgermeister Fuchs erblickt ihn zuerst, als er gelöst und mit entspannter Ruhe aus Richtung Nikolaikirche zur Startlinie schlappt. Ich bin auch wieder ruhiger, immerhin ist ja ein Live-Bericht geplant. Mir bleibt nur Zeit für eine flüchtige Begrüßung und einer kurzen Absprache. "Alles klar, so machen wir das", sagt der praktizierende Sportmediziner und stellt sich förmlich noch im selben Atemzug hinter die Startlinie. "Fünf, vier, drei, zwei, eins und los geht's". Gemeinsam zählen Schreiber und Fuchs den Countdown runter und schicken die 19 Unentwegten auf den 2,283 Kilometer langen Rundkurs.


| Foto: Thomas Koepke

| Foto: Thomas Koepke

Mir war in diesem Moment bewusst, dass es nun kein Zurück mehr geben wird, nicht für mich und für Hottas schon gar nicht. Kneifen will ich ohnehin nicht. Ich hatte aber noch drei, vier Runden Zeit, ehe ich in den Lauf einsteigen würde. Aufgrund des Lauftempos von Hottas blieben mir also noch knapp 70 Minuten. Noch schnell ein paar Bilder geschossen vom Start des Halbmarathons und von den Läuferinnen und Läufern auf der Strecke, eine leckere Tasse Kaffee - frisch aufgebrüht von Ingo Klöpper - zur Beruhigung und bereit war ich für das große Laufabenteuer.


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Dokumenten Information
Copyright © Volksstimme 2012
Dokument erstellt am 2011-09-10 05:27:49
Letzte Änderung am 2011-09-10 05:27:49


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06.05.2011 14:43 Uhr
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Hier in Deutschland muß der Polizist nachweisen, dass sein Handeln "gerechtfertigt " war. NEIN ,falscch - der Täter muß nachweisen ,dass das Handeln der Ordnungsorgane nicht gerechtfertigt war. Bsp. USA: wer dort Polizisten angreift oder verletzt wird über ein Sofortgericht ohne viel Federlesen für ein Jahr eingebuchtet. Und hier in Deutschland Bsp. Demos sind sogar Politiker dabei wenn es um Gewalt,Zerstörung,Vandalismus,Angriffe auf die Polizei geht.Bestes Beispiel Gorleben - jedes Jahr.Wenn ich das machen würde wäre ich für Jahre weggesperrt !

von ilch49 am 22.02.2012, 11:35 Uhr

völliger Schwachsinn der Tunnel ist völlig ok und es wird auch zeit das Oschersleben nicht immer "2 geteilt" ist es nervt, so oft wie man vor den Schranken steht !!! Sollten dann aber die Bahnübergänge Fabrikstraße und Anderslebener Straße geschlossen werden gibt es nur noch einen weiteren Bahnübergang was für Oschersleben zu wenig ist. Man müsste mind. 1 weitere Möglichkeit lassen für Notfälle. man weiß ja nie .....

von tobi79 am 22.02.2012, 06:33 Uhr

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