• 1. Oktober 2014


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Kurzinterview Der Staffelleiter der Kreisoberliga über das Leistungsgefälle innerhalb der Liga und die kommende Saison


Matthias Kist: "Die solideste Leistung hat Tucheim abgeliefert"

18.07.2013 02:13 Uhr |




Matthias Kist (l.) überreichte Tucheims Kapitän Adrian Wöhling am letzten Spieltag den großen Kreismeister-Pokal.

Matthias Kist (l.) überreichte Tucheims Kapitän Adrian Wöhling am letzten Spieltag den großen Kreismeister-Pokal. | Foto: Richter Matthias Kist (l.) überreichte Tucheims Kapitän Adrian Wöhling am letzten Spieltag den großen Kreismeister-Pokal. | Foto: Richter

Nicht nur hinter den Spielern, auch hinter Staffelleiter Matthias Kist liegt eine ereignisreiche Kreisoberliga-Saison. Im Volksstimme-Kurzinterview mit Sportredakteurin Maria Kurth sprach er über das Leistungsgefälle in der abgelaufenen Saison und wagte einen Blick auf die neue Saison voraus.

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Volksstimme: Herr Kist, in der abgelaufenen Saison hat sich in der Tabelle doch recht schnell die Spreu vom Weizen getrennt, das Leistungsgefälle innerhalb der Liga war groß. War das zu erwarten?

Matthias Kist: Das ist der normale Verlauf, auch weil einige Teams noch zweite Vertretungen in den Kreisligen haben. Die solideste Leistung hat Tucheim abgeliefert und ist deshalb auch zurecht Kreismeister geworden und hat den Aufstieg realisiert. Ich denke aber, dass die Tucheimer es in der Landesklasse schwer haben werden, da sie sich leider kaum verstärken konnten. Insgesamt waren wir in der Saison ganz schön vom Winter gebeutelt, weil es immer wieder zu Spielverschiebungen oder Ausfällen kam.

Volksstimme: In der kommenden Saison wird die Liga durch vier Landesklasse-Absteiger verstärkt. Kann man davon ausgehen, dass eine spannende Spielserie bevorsteht?

Kist: Das denke ich schon. Es ist natürlich schade, dass gleich vier Teams abgestiegen sind, aber dadurch kommt es auch zu vielen Lokalderbys. Allein am ersten Spieltag trifft Borussia Genthin auf Brettin/Roßdorf. Wenn das Wetter dann noch stimmt, locken diese Spiele zahlreiche Zuschauer an. Einen Favoriten kann man noch nicht ausmachen, da man nicht weiß inwiefern sich die Teams verstärkt haben.

Volksstimme: Ist ihrer Meinung nach die Bezeichnung "stärkste Kreisoberliga aller Zeiten" gerechtfertigt?

Kist: Ja, vor allem aufgrund der vier Landesklasse-Absteiger.



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Copyright © Volksstimme 2014
Dokument erstellt am 2013-07-18 02:13:46
Letzte Änderung am 2013-07-18 02:13:46

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von chap200 am 29.09.2014, 12:00 Uhr

Germania Wernigerode. Geht hin! Samstag, Sportplatz Kohlgarten. 5. Spieltag Harzoberliga. Ehrlich gesagt, habe ich nicht zu viel erwartet. Aber, es kam anders. Anpfiff. Das übliche Geplänkel, eine Unaufmerksamkeit, und der Gast führt 1:0. Geht ja gut los, denke ich mir, doch die Männer in Schwarz haben einen Plan, einen Fahrplan. Plötzlich nimmt diese Mannschaft Fahrt auf. In atemberaubender Geschwindigkeit rast Germania Wernigerode am Gegner vorbei. Der steht am Bahnsteig, tobt, ärgert sich, provoziert und resigniert letztendlich. Jeder Spielzug durchdacht, ausgeführt von hervorragenden Einzelspielern, die dazu noch wohltuend besonnen und unaufgeregt agieren. Das ist Fußball. Das ist pure Unterhaltung. Das ist wie eine attraktive Frau: Schön, intelligent und effektiv. Ach so, ein Zwischenruf des Germania Trainer's: "...wir laufen nicht mit dem Ball, wir spielen ihn..."; lässt mich dann auch wissen, wer den Fahrplan geschrieben hat. Chapeau, Herr Becker! Diese Mannschaft hat das Zeug zum Aufstieg, und ich empfehle dringend: Geht hin. Vielleicht noch 'ne Bockwurst und 'n Bier, und dann: Enjoy the Show!

von tadekk am 28.09.2014, 16:01 Uhr

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