Kegeln l Großörner/Gommern (tza/ahf) Die Landesliga-Kegler von Eintracht Gommern konnten am Sonnabend erneut auswärts nicht punkten. Sie kehrten vom Liga-Neuling Rot-Weiß Großörner mit einer vermeidbaren 4961:5020-Niederlage heim.

Zu Beginn hielten die Gäste sehr gut mit. Nach 840 Kegeln von Udo Wrubel und 805 von Dustin Busse lagen die Blau-Gelben nur 22 Kegel im Hintertreffen. Dabei verdarben sich beide Gommeraner Startspieler mit zu vielen Fehlwürfen noch deutlich bessere Ergebnisse.

Nach dem Mitteldurchgang führte die Eintracht sogar mit zwölf Kegeln. Martin Hukauf (863) erspielte den starken Tagesbestwert und auch Bernd Löhnert (827) wusste zu überzeugen.

Im Schlusspaar wechselte die Führung ständig. Während Teamchef Sören Schulze (858) seinen Gegenspieler gut im Griff hatte und das Spiel offen hielt, fand Thomas Zander keine Bindung zur Bahn. In den Vollen immer auf Augenhöhe, verlor er im Abräumspiel gänzlich den Faden. Die Einwechslung von Bernd Staeck (zusammen 768) brachte jedoch keinen Erfolg. Ganz im Gegenteil geriet nun das Spiel der Gäste völlig aus den Fugen und Großörner zog unaufhaltsam davon. "So ein Spiel wie heute muss einfach gewonnen werden, wenn wir oben mitspielen wollen", resümierte Schulze enttäuscht.

In drei Wochen muss daheim gegen den Tabellendritten Sandersdorf eine deutliche Steigerung her, um den Kampf um den Bronzeplatz weiter offen zu halten. Zuvor treffen die Blau-Gelben am 1. Februar auswärts im Landespokal auf den VfB Ottersleben aus der Stadtliga Magdeburg.