Classic-Kegeln l Gommern (tza) Im Spitzenspiel der Kegel-Landesliga hat am Sonnabend das ausgeglichener besetzte Team gewonnen. Die Gäste aus Sandersdorf rangen den SV Eintracht Gommern in einem engen Match am Ende mit 5036:5000 Kegeln nieder.

Das Spiel Vierter gegen Dritter hielt zumindest in Sachen Spannung, was es versprochen hatte. Zu Beginn gingen die Hausherren knapp in Front - auch weil Udo Wrubel (873) einmal mehr den Top-Wert des Tages erspielte. Bernd Löhnert (812) konnte seine Leistung aus der Vorwoche nur zum Teil bestätigen. So lagen die Gommeraner nur mit 26 Kegeln in Führung, da Sandersdorf mit Schmidt (827) und Schuch (832) konstant dagegenhielt.

Nach dem Mittelpaar war der Vorsprung auf gerade einmal vier Kegel zusammengeschmolzen. Martin Hukauf (845) verdarb sich durch zu viele Fehlwürfe ein deutlich besseres Resultat. Andreas Arndt, der im Vollespiel sehr gut agierte, wurde wegen zu anfälliger Abräumleistung ausgewechselt. Dies brachte nur wenig Erfolg, weil auch Dustin Busse (zusammen 813) nicht besser zurecht kam. So holten Fleck/Jahn (zusammen 829) und Röder (851) 22 Kegel zurück.

Die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel auf der zweiten Bahn im Schlussdurchgang. Thomas Zander (799) bot dort mit 169 Kegeln eine nicht ligataugliche Leistung und musste seinen Gegenspieler Haberkorn (842) ziehen lassen. Eintracht-Teamchef Sören Schulze (858) hielt den besten Sandersdorfer Sasse (855) zwar in Schach, zum Sieg reichte es aber nicht. "Schade, heute war ein Erfolg drin. Aber gleich drei Resultate unter dem Limit sind gegen einen solchen Gegner einfach nicht zu kompensieren. Sandersdorf hat völlig verdient gewonnen", fasste Schulze treffend zusammen.

Mit einem Auswärtssieg am kommenden Sonnabend in Zschornewitz kann die Eintracht diese Heimpleite jedoch schnell wieder vergessen machen.