Bei den Landesmeisterschaften für Kinder- und Juniorenpaare sowie Jugend- und Hauptgruppen-Paare im Tanzen sicherte sich der Burger TSC starke Platzierungen. Wermutstropfen war die schwere Verletzung von Michael Adam.

Magdeburg/Zerbst (kpa/fna) l Frederic Geuder/Nelly Seise (Junioren I D) und haben sich mit 15 Paaren gemessen. Man benötigte schon eine große Portion Kondition, denn es galt, Vor- und Zwischenrunde zu überstehen, bevor feststand, wer ins Finale einziehen würde. Nach dem Erreichen der nächsten Runde gingen die beiden Burger diese mit voller Konzentration an. Jedoch reichte es nicht für den Einzug ins Finale, aber trotzdem waren beide mit ihrer Platzierung sehr zufrieden - sie ertanzten Platz zehn.

Hannes Ehrenbrecht/Lea Eilitz (Junioren I C) mussten sich ebenfalls über die Vorrunde kämpfen. Diese meisterten die beiden mit Bravour. Im Finale lieferten sie sich mit Hof/Mantey (TSC Magdeburg) und Barthel/Richter (Wittenberg) ein Duell um die Plätze eins bis drei. Bei der Siegerehrung nahmen sie freudestrahlend die Silbermedaille entgegen.

Doch viel Zeit, diesen Erfolg zu genießen, hatten sie nicht, denn sie starteten auch bei den (Junioren II C). Wieder hieß es, eine Vorrunde zu tanzen. Mit dem Strahlen über den gerade erst erkämpften Vizelandesmeistertitel im Gesicht zogen die Zwei erneut ins Finale ein. Und in diesem boten sie den Wertungsrichtern eine tolle tänzerische Leistung, gepaart mit einer absoluten Paarharmonie, die ihnen eine eindeutige Wertung bescherte. Hannes und Lea entschieden jeden Tanz für sich. Am Ende hieß es dann: Goldmedaille und damit der Landesmeistertitel für das Burger Paar.

Guter Start und schwerer Sturz für Adam und Rachler

Das Turnier in Zerbst wurde mit den Jugendpaaren der D-Klasse eröffnet. Michael Adam und Sophie Rachler zeigten bereits beim Eintanzen, dass sie sehr gute Chancen hatten, auf dem Podest zu landen. Der erste Tanz brachte dann auch die Bestätigung - die Wertungsrichter platzierten das Burger Paar auf Rang eins.

Noch galt es, weitere zwei Tänze zu absolvieren - und dann passierte es: Michael stürzte, lag mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden und konnte nicht mehr allein aufstehen. Sofort waren Helfer zur Stelle. Das Turnier wurde unterbrochen. Dann die Gewissheit: Michael konnte nicht mehr weitermachen. Bestürzung nicht nur unter den Burgern und Tränen der Enttäuschung bei Michael und Sophie. Eltern, Vereinskameraden und auch Anwesende anderer Vereine kümmerten sich fürsorglich um Michaels Verletzung und versuchten, dem Paar Trost zu spenden.

Jedoch ging für Michael die Fahrt direkt ins Krankenhaus, wo er in diesen Tagen spezielle Untersuchungen über sich ergehen lassen muss.

Zur Siegerehrung dieser Klasse gab es von allen Anwesenden einen extra Applaus für die Zwei und einen Ausspruch, der nochmals Rührung hervorrief: "Sie sind zwar heute nicht Landesmeister geworden, aber sie gehen aus diesem Turnier als \'Sieger der Herzen` nach Hause."

Auch Fabian Syska/Laura Krüger (Jugend B) und Max Förster/Andrea Post (Hauptgruppe A) waren am Start. Alle Paare hatten sich in den vergangenen Monaten intensiv auf die Landesmeisterschaft vorbereitet, so natürlich auch Fabian und Laura. Unter den Anfeuerungsrufen aus der Burger Ecke tanzten sich Fabian und Laura in die Endrunde. Sie präsentierten den Wertungsrichtern Spritzigkeit und absolute Freude am Tanzen. Das wurde am Ende mit dem Vize-Landesmeistertitel belohnt.

Doch wie schon am Vortag bei Hannes und Lea, hieß es auch für Fabian und Laura nach der Siegerehrung: Bitte auf die Fläche. Sie nutzten ebenfalls die Möglichkeit des Doppelstartes und traten g in der Hauptgruppe B noch einmal an.

Zweite Silbermedaille für Laura Krüger un Fabian Syska

Fabian und Laura meisterten die Vorrunde, bewiesen wiederum ihr Können und wurden abermals belohnt. Bei der Siegerehrung strahlten sie mit der Silbermedaille um die Wette. Bereits zum zweiten Mal durften sie sich mit dem Titel Vize-Landesmeister schmücken.

Beim Burger Duo Max Förster/Andrea Post (Hauptgruppe A) blieb es bis zum Ende spannend. Erst der letzte Tanz entschied über die Vergabe von Edelmetall. Und dieses Duell entschieden die Ihlestädter schließlich für sich - auch sie durften sich am Ende über die Silbermedaille freuen.

Ein besonders großer Erfolg für dieses Paar, denn die beiden kommen zu den Trainingseinheiten nicht nur aus unterschiedlichen Orten, sondern sie sind im Studium beziehungsweise Arbeitsalltag stark eingebunden, so dass ein regelmäßiges und kontinuierliches Training nur schwer zu realisieren ist. Es war ein sehr erfolgreiches Wochenende mit einem kleinen Wermutstropfen für die Burger Tänzer.