Handball l Burg (rte/bjr) Die SG Fortschritt Burg hat am Sonnabend das "Kellerduell" der 1. Nordliga gegen den HSV Haldensleben mit 36:20 (17:12) für sich entschieden und verließ somit zum ersten Mal in dieser Spielzeit die Abstiegsränge. Gegen das junge Team aus Haldensleben II zeigten die Burger eine geschlossene Mannschaftsleistung und setzten das von Trainer Hendrik Kurth geforderte schnelle Spiel konsequent um.

Zu Beginn gestaltete sich die Partie noch offen. Bis zum 5:5 konnte sich kein Team entscheidend absetzten. Die SG nutzte zu dieser Phase ihre guten Chancen im Angriff nicht und fasste in der Abwehr nur halbherzig zu. Dies besserte sich ein wenig bis zur Auszeit in der 27. Minute (14:12). Fortan drückte Burg dem Spiel seinen Stempel auf und mit einem 4:0-Lauf zum 17:12 ging es in die Kabinen.

Nach Wiederbeginn brannte Fortschritt ein wahres Feuerwerk ab. Wiederum mit einem 4:0-Lauf setzte sich der Gastgeber vorentscheidend zum 21:12 ab. Beim 24:14 wurde erstmals ein Zehn-Tore-Vorsprung herausgearbeitet. Über die erste und zweite Welle gelang es, einfache Tore gegen die sich aufgebenden Gäste zu erzielen. 20 Minuten vor Ende schwand dann die Konzentration der SG-Mannen. Einfache Fehler und Unkonzentriertheiten im Abschluss verhinderten einen noch höheren Vorsprung. In einer Auszeit (52.) rüttelte das Burger Trainergespann Kurth/Hanné die Spieler aber nochmals wach. Ein 7:0-Lauf zum 36:20-Endstand beschloss die Partie aus Gastgebersicht mehr als würdig.

Nach dem Spiel waren alle Beteiligten und Fans voll und ganz zufrieden, "obwohl der Vorsprung noch höher ausfallen hätte müssen. Wir haben noch zu viele klare Chancen vergeben, was uns bei einer stärkeren Mannschaft das Genick brechen könnte", so das Trainergespann einhellig. Nun gilt es, das gestärkte Selbstvertrauen am Sonntag, 9. März, nach Barleben mitzunehmen und beim starken Aufsteiger die nächsten Zähler zu entführen. Gutes Omen: In der Hinrunde kam Fortschritt beim 27:27-Unentschieden zu den ersten Saisonpunkten.

SG Fortschritt Burg: Bünger, Wegner - Herrmann, Teßmann (7), Ebert (2), Scholz (5), Lange (9), Weigel (4/3), Wöhe (5), Titsch (4), Wucherpfennig

Siebenmeter: Burg 3/6 - Haldensleben 3/6; Zeitstrafen: Burg 7 - Haldensleben 1; Rot: Marco Weigel (53., 3x2 Minuten) -Fortschritt

Spielfilm: 5:5, 8:6, 12:9, 14:11, 17:12 - 21:12, 24:14, 27:17, 29:20, 36:20