Handball l Güsen (ahf) Die Verbandsliga-Handballer des Güsener HC (3., 27:11-Punkte) treten heute um 16 Uhr beim Post SV Magdeburg (4., 24:14) an. Die Gäste um Coach Bernd Bretschneider möchten dabei gern den Vorsprung auf die Landeshauptstädter auf fünf Zähler anwachsen lassen, um im Kampf um Platz drei weiter Boden auf den ärgsten Verfolger gut zu machen.

Einen Verfolger geschlagen, den nächsten schon im Blick, dürfte es wohl diese Woche im Training der Güsener geheißen haben. Nach dem 35:24-Sieg aus der Vorwoche über Eiche Biederitz will der GHC nun auch die Postler auf Abstand bringen. Außerdem hat GHC noch eine Rechnung mit den Landeshauptstädtern offen. Mit nur sechs Toren in der zweiten Halbzeit verloren die eigentlich so heimstarken Güsener ihr Heimspiel im November 2013 mit 17:26 gegen den bis dato in der Fremde noch erfolglosen PSV. "Damals sind wir an unserer eigenen Schwäche gescheitert", erinnert sich Bretschneider, schiebt aber gleich eine Kampfansage nach: "Wir wollen auf jeden Fall Wiedergutmachung betreiben."

Dabei zeigen sich die Magdeburger aber gerade in heimischer Halle von ihrer besten Seite. Die zurückliegenden drei Heimspiele wurden allesamt gewonnen. Zu den "Opfern" dieser Serie gehörte unter anderem auch Eintracht Gommern. "Wir haben vor jedem Gegner den nötigen Respekt, wollen niemanden unterschätzen, aber wir können auch Handball spielen", so der GHC-Coach kämpferisch. Bei der Mission Wiedergutmachung wird neben Rico Gerlach auch Jörg Salomon fehlen. Einige Spieler sind noch angeschlagen und nicht gänzlich fit.