BBC-Torhüter Sascha Krüger stand im Landespokal-Halbfinale gegen den Halleschen FC fraglos im Mittelpunkt. Sportredakteur Björn Richter sprach nach Abpfiff mit dem Keeper, der sein Team mit Glanzparaden lange Zeit im Spiel hielt.

Volksstimme: Herr Krüger, gegen einen Drittligisten fünfmal hinter sich zu greifen, ist gewiss keine Schande. Wie ist es nach dem Halbfinale um ihre Gefühlswelt bestellt?

Sascha Krüger: Wenn man fünf Gegentreffer in einem Spiel fängt, ist man natürlich enttäuscht. Ich glaube aber nicht, dass uns der HFC um diese Toranzahl überlegen war. Am Ende fällt das Ergebnis vielleicht ein bis zwei Treffer zu hoch aus.

Volksstimme: Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Landes- ligaspiel - flattern Ihnen gegen einen Drittligisten nicht ein wenig die Nerven?

Krüger: Ich habe in der Nacht vor dem Spiel gut geschlafen, wenn Sie das meinen. Ein, zwei Stunden vor dem Anpfiff macht sich zwar eine gewisse Anspannung breit, aber das ist ganz normal.

Volksstimme: Am Sonnabend steht wieder der Liga-Alltag auf dem Programm. Was ist von Ihrem Team im Saisonendspurt noch zu erwarten?

Krüger: Ich denke, dass der zweite Platz ein realistisches Ziel ist. Wir sind guter Dinge, unsere restlichen sechs Spiele erfolgreich zu gestalten. Allerdings wird es am Sonnabend gegen Germania Halberstadt II schwer genug. Für die VfB-Reserve geht es im Kampf um den Klassenerhalt schließlich noch um etwas.