Die Spielgemeinschaft Elbekicker setzt sich aus den Gemeinden Güsen und Parey sowie der Stadt Jerichow zusammen. Das macht die Organisation nicht gerade einfach, doch immerhin haben die D-Jugend-Fußballer der Elbekicker dank der Traumtrikot-Aktion der Volksstimme und Fielmann eine einheitliche Spielausrüstung.

Güsen l Zumindest ein Torwartproblem haben die Elbekicker nicht mehr. Seit dieser ersten Landesligasaison ihrer D-I-Mannschaft spielen zwei der drei Torhüter mittlerweile in der Abwehr. Dazu zählt auch Tim Cornell Steffen, der Kapitän des Teams, der zum Training gern ein Trikot des VfL Wolfsburg trägt. "Daniel Caligiuri ist mein Vorbild", sagt er, deshalb auch das Leibchen der "Wölfe". Eine Sache hat Tim Cornell seinem Vorbild in dieser Saison aber voraus: Er hat mehr Tore erzielt. Fünf sind es an der Zahl, Caligiuri brachte es nur auf einen Treffer. Keine schlechte Ausbeute für einen Spieler, dessen Stärken im Vorbereiten von Toren liegen. Noch bemerkenswerter ist diese Zahl, wen man bedenkt, dass Tim Cornell in der letzten Spielzeit noch Tore verhindert hat. "Es war schon eine Umstellung, draußen zu spielen, vor allem konditionell. Nach den vielen Trainingseinheiten hatte ich aber die nötige Ausdauer", so Tim über seine Umschulung.

Für die Spieler der Elbe- kicker war die erste wohl auch vorerst die letzte Landesligasaison, sportlich musste die Mannschaft dem hohen Niveau Tribut zollen. Auch für das zweite D-Jugendteam der Spg. lief es nicht ganz so rund in der Kreisliga. Vielleicht hilft im Ligaendspurt und für die nächste Saison der neue Dress der Traumtrikot-Aktion, für die sich Bianca Lepper im Namen ihrer Jungs bewarb, weil sie fand: "Wenn schon eine Spielgemeinschaft, dann in einheitlichen Trikots."

So wird auch Sören Körner bald in orange auflaufen. Er spielt bereits seit dem vierten Lebensjahr Fußball und war bei allen drei Vereinen der Spg. aktiv. "Ich bin zweikampfstark und verfüge über ein gutes Stellungsspiel", so der Abwehrspieler. Sören ist ein Beispiel, das Trainer Sven Lange gern lobend erwähnt, wenn es um die Spielgemeinschaft geht: "Unsere Spieler kommen aus Gemeinden rund um Genthin und sogar aus Stendal - so wie Sören. Ohne die Bereitschaft der Eltern, die Fahrgemeinschaften bilden und den Enthusiasmus der Kinder, die trotz langer Schultage um 17 Uhr zum Training in Jerichow oder Güsen auf der Matte stehen, wäre so eine Spielgemeinschaft kaum durchführbar", freut sich der Trainer, der weiß: Auf den Teamgeist ist Verlass.