Güsen (ahf) l Der vor der Verbandsligasaison 2013/2014 freiwillig abgestiegene Güsener HC belegte am Ende einer durchwachsenen Saison den vierten Rang. In der finalen Phase verloren die Handballer von Trainer Bernd Bretschneider im Fernduell noch den Bronzeplatz an Eiche Biederitz.

Nach einer satten 35:27-Niederlage in Westeregeln am zweiten Spieltag folgte ein Heimsieg gegen Klein Oschersleben, sowie ein 30:30-Remis beim BSV 93 II. Nach der knappen 31:32-Derbyniederlage in Biederitz setzte es eine von insgesamt nur drei Heimniederlagen gegen den Post SV. Gegen den HV Ilsenburg punktete das Bretschneider-Team auswärts erstmals doppelt (26:22). "Teilweise hatten wir zu Beginn der Saison auswärts durchaus schwere Gegner, bei denen man auch verlieren kann", so der GHC-Trainer über die vermeintliche Auswärtsschwäche. Auch das zweite Derby gegen Gommern ging verloren (30:35). "Es war anfangs keine einfache Situation. Wir brauchten eine Weile, bis wir das ein oder andere Problem aus dem Weg geräumt hatten", so Bretschneider, der vor Saisonbeginn das Traineramt von Eric Steinbrecher übernommen hatte.

Zu Beginn der Rückrunde zeigte sich der GHC stark verbessert und gewann fünf von sechs Spielen. Lediglich Westeregeln nahm zwei Punkte aus Güsen mit. In eigener Halle revanchierten sich Chris Hoffmann und Co. bei Eiche Biederitz für die Hinspielniederlage mit einem 35:24-Erfolg. Obwohl in den verbliebenen neun Spielen immerhin sechs Siege gefeiert wurden, reichte es nicht für den anvisierten dritten Platz. "Wir wussten, dass es eng wird. Wir hätten in den Spielen gegen Osterburg und vor allem gegen Post bereits frühzeitig alles klar machen können." Einen Spieltag vor dem Ende verlor der GHC das letzte Heimspiel und Derby der Saison mit 30:26 gegen Gommern und damit auch den Platz auf dem Treppchen.

"In der nächsten Saison wird es nicht einfacher. Es gibt einige Trainingsabgänge und noch keine Neuzugänge zu vermelden. So werden Thomas Naggies und Eric Steinbrecher nicht mehr zur Verfügung stehen und auch Chris Hoffmann sowie Tom Lehnau können arbeitsbedingt nicht mit der Mannschaft trainieren."