São Paulo (ue/bjr) l Ein Unentschieden, eine Niederlage: So lautet die Zwischenbilanz der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft für Menschen mit intellektueller Beeinträchtigung, in der mit Christoph Senftleben vom TSV Einheit Burg und John-Pierre Friedrichs und Günter Ahlfeld (beide BSV Salzwedel) auch ein Trio aus Sachsen-Anhalt mitspielt (Volksstimme berichtete). Freud` und Leid lagen dabei vor allem aus Sicht von Senftleben sehr nah beieinander.

In ihrem Spiel gegen Brasilien habe die deutsche Mannschaft durch ein Tor des Offensivspielers vom TSV Einheit lange vorn gelegen, berichtete Steffen Winkelmann, Trainer der sachsen-anhaltischen Landesauswahl, nach seinem Kontakt mit Nationaltrainer Jörg Dittwar. Den Gastgebern sei dann jedoch noch der Ausgleich gelungen.

Die Chancen schwinden

Im zweiten Turnierspiel gegen die Nationalmannschaft Japans kassierten die deutschen Kicker eine 0:7-Niederlage, doch damit nicht genug: Der Burger Senftleben sah während des Spiels die rote Karte, die eine Sperre von mindestens einem Turnierspiel nach sich zieht. Die Chancen auf den Einzug ins Halbfinale, das nach offiziellem Spielplan bereits für heute angesetzt ist, vergrößerten sich indes nicht. Das erste Spiel der deutschen Mannschaft gegen die Auswahl Polens, das zunächst aufgrund der Witterungsverhältnisse abgesagt wurde, fand gestern in Fernandes statt. Das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor.