Bredstedt/Gommern (bjr) l Nach den schweißtreibenden Kraft- und Konditionseinheiten der Vorwochen ging es für Handball-Sachsen-Anhalt-Ligist SV Eintracht Gommern am Wochenende erstmals wieder auf dem Parkett zur Sache. Beim zweitägigen Nordfriesland-Cup im schleswig-holsteinischen Bredstedt, dem größten Hallenhandballturnier Deutschlands, erreichte das Team die Runde der letzten Acht, verpasste das Halbfinale nur knapp.

Wie bereits bei der ersten Teilnahme im Vorjahr überstanden die Gommeraner die Vorrunde schadlos. "Den Sonnabend haben wir tatsächlich sehr gut hinter uns gebracht", schätzte SVE-Coach Dirk Heinrichs ein. Zwar offenbarte seine Sieben im Eröffnungsspiel gegen den TSV Plön (Kreisoberliga, Region Förde) über 1x20 Minuten noch einige Anlaufschwierigkeiten, der erste Auftritt nach der Sommerpause gelang dennoch beim 11:10-Erfolg. Da anschließend auch der Hamburg-Ligist SC Alstertal-Langenhorn mit 11:6 in die Schranken gewiesen wurde, ging es im Überkreuzvergleich gegen den TSV Ellerbeck (Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein) um die Qualifikation zum A-Pokal. Auch diese Hürde wurde mit einem knappen 9:8 übersprungen und so war das Ticket für die K.o.-Spiele am Sonntag gebucht.

In den drei Partien der Zwischenrunde verließ das Glück die Eintracht dann allerdings. "Wir hatten bei den Schiedsrichtern offensichtlich einen schwereren Stand als die einheimischen Teams aus dem Umkreis, mussten teils in zwei- oder dreifacher Unterzahl zurechtkommen", kommentierte Heinrichs das Ausscheiden gegen Gastgeber Bredstedt, den Büdelsdorfer TSV und die HG Hamburg-Barmbek. Dass sich dennoch von einem klaren Erfolg sprechen ließ, lag daran, dass der NF-Cup als das gesehen werden musste, was er ist: ein Vorbereitungsturnier. "Auf die Platzierung lege ich nicht so viel Wert. Wichtiger war, dass sich die Mannschaft inklusive der Neuzugänge findet. Erste Eindrücke hat das Turnier auf alle Fälle geliefert. Wir konnten auf den einzelnen Positionen bereits sehen, wo es noch Verbesserungsbedarf gibt."