Güsen/Niegripp/Gommern (bjr/vwo) l Nachdem am vergangenen Pokalwochenende einzig Germania Güsen im Einsatz war, stehen für die Teams aus dem Jerichower Land in der Fußball-Landesklasse, Staffel II, morgen ausnahmslos Heimspiele auf dem Plan. Anstoß aller Partien ist um 15 Uhr.

Blau-Weiß Niegripp (8.) -

SV Groß Santersleben (1.)

Im zweiten Heimspiel geht es für die Blau-Weißen darum, zu "zeigen, dass das 0:3 zum Auftakt gegen Nedlitz wirklich ein Ausrutscher war", formuliert Coach Jürgen Wust. Am vergangenen Sonnabend nutzte er die Gelegenheit, den morgigen Gegner bei dessen 5:2-Pokalsieg nach Verlängerung in Domersleben zu beobachten. "Wir haben auf jeden Fall Respekt. Groß Santersleben schwimmt sicher auf der Euphoriewelle, aber grundlos ist der Gegner sicher nicht mit sechs Punkten in die Saison gestartet." Vor allem im Blickpunkt: "Santos"-Stürmer Tobias Herrmann, der es nach zwei Spieltagen bereits auf sechs Treffer bringt.

Zugleich wollen die Gastgeber aber nicht in zu große Ehrfurcht verfallen. Zum einen ist das Team personell wieder besser aufgestellt, "zum anderen wollen wir unsere Heimstärke voll ausspielen", lobt Wust aus.

Eintracht Gommern (11.) -

SC Vorfläming Nedlitz (5.)

Wo die Eintracht derzeit steht, weiß niemand in Gommern so recht. Nach zwei Wochen Spielpause ist das Team von einem Rhythmus weit entfernt. Die Vorzeichen lassen sich daher am ehesten anhand der Zahlen erklären. Und diese sprechen zunächst für die Gäste: Die Vorfläming-Elf ist mit einem Sieg und einer Niederlage in die Serie gestartet, Gommern hat im einzigen Punktspiel bislang einen Zähler geholt. Nedlitz gilt gemeinhin als Vertreter des kampfbetonten, schnörkellosen Spiels. Die zuletzt alles andere als überzeugende Eintracht-Defensive wird sich demnach oft mit langen Bällen auseinandersetzen müssen. Fehlen werden auf SVE-Seite weiterhin die verletzten Tobias Bea und David Gropius.

SV Germania Güsen (14.) -

SG Gnadau (16.)

In die neuen Tornetze, die der SV Germania zu Saisonbeginn eingehangen hatte, soll morgen erstmalig Bewegung kommen. "Ein Sieg ist Pflicht", fordert Trainer Hartmut Kober vor dem Duell gegen das Schlusslicht. Zwar haben die Salzländer bislang nur eine Ligapartie absolviert, wirklich in Form präsentierte sich der letztjährige Aufsteiger aber auch in Vorbereitungs- und Pokalspielen noch nicht.

Um sich das erhoffte Selbstvertrauen zu holen, "wollen wir an die erste Halbzeit vom 1:1 gegen Besiegdas Magdeburg anknüpfen", gibt Kober aus, "müssen aber auch nach der Pause weiterhin nach vorn spielen und dürfen den Zweikämpfen nicht aus dem Weg gehen." Personell kann der SVG-Coach nahezu aus dem Vollen schöpfen, einzig Torsten Linnecke und Ard Schenk fehlen.