Halle/Gommern (ahf) l In der zweiten Runde des HVSA-Cups greifen nun auch die Handballer des SV Eintracht Gommern ins Pokalgeschehen ein. Nach dem Erstrunden-Freilos führt der Lostopf den Sachsen-Anhalt-Ligisten heute um 15 Uhr zur neuformierten Reserve des USV Halle.

Der derzeitige Tabellenführer der Verbandsliga Süd ist dabei jedoch nicht zu unterschätzen, schlugen die Hallenser etwa vor zwei Wochen den aus der Sachsen-Anhalt-Liga abgestiegenen SV Grün-Weiß Wittenberg/Piesteritz mit 35:30. Dieser traumhafte Saisonstart des USV II mit drei Siegen in Folge hat auch bei Eintracht-Coach Dirk Heinrichs Eindruck gemacht. Doch auch die SVE-Sieben überzeugte zuletzt in der höheren Spielklasse und steht nach zwei Partien noch ohne Niederlage da. Die Pokalbegegnung kommt dem SV Eintracht jedenfalls sehr gelegen: "Da wir am vergangenen Wochenende spielfrei hatten, kommt uns dieses Spiel fernab des Liga-Alltags durchaus recht, um wieder in unseren Rhythmus zu finden. Wir sind froh über jeden Handballkilometer, den wir zusätzlich bekommen können", so Heinrichs über die heutige Begegnung.

Dabei wollen die Ehlestädter die 60 Minuten gegen den Verbandsligisten durchaus nicht nur als Testspiel verstehen, "sondern natürlich auch eine Runde weiterkommen", wie der Gommeraner Trainer versichert, der "auch mit ein, zwei Informationen" über den Gegner versorgt ist. Dennoch muss sich die Eintracht-Sieben mehr oder weniger vom Gegner und seiner Spielweise überraschen lassen. Das Hauptaugenmerk von Heinrichs liegt aber ohnehin auf "unserer eigenen taktischen Spur und wie die Jungs auf der Platte sie verfolgen. So lassen sich auch für mich Erkenntnisse sammeln, wie wir den weiteren Saisonverlauf angehen. Wenn wir dabei noch eine Runde weiterkämen, wäre das natürlich gut."

Auf jeden Fall reist der SVE mit einer vollen Kapelle an, einzig David Kochs Einsatz ist fraglich.