Mieste/Güsen l Die Verbands- liga-Handballer des Güsener HC treffen in der zweiten Runde des Landespokals (HVSA) auf Ligakonkurrenten HV Solpke/Mieste. Die Partie, die morgen um 15.30 Uhr angepfiffen wird, ist nach Freilosen für beide Teams der erste Auftritt im Wettbewerb.

Die Sieben von Trainer Andy Mache möchte im HVSA-Cup an die zuletzt erfolgreichen Auftritte aus der Liga anknüpfen, als die Güsener mit 36:25 zuhause gegen den Glinder HV "Eintracht" und eine Woche später mit 39:31 beim FSV Magdeburg Erfolge feierten. Doch auch die Gastgeber sind recht beachtlich in die aktuelle Spielzeit gestartet. Dem 22:22-Remis gegen den LSV Klein Oschersleben folgte am vergangenen Wochenende ein 30:27-Erfolg beim TuS Magdeburg-Neustadt. Dennoch liegen die Gäste der heutigen Partie in der Tabelle mit einer absolvierten Partie mehr (24:36-Niederlage gegen BSV Magdeburg II) auf dem fünften und damit einen Tabellenrang vor dem HV.

Obwohl die Begegnungen der zurückliegenden Spielzeit zu Gunsten des GHC sprechen, weist Spielertrainer Andy Mache eine mögliche Favoritenrolle seiner Mannschaft von sich: "Unser aktuelles Team ist nicht mit dem aus der Vorsaison vergleichbar, doch wenn die Einstellung stimmt, bin ich zuversichtlich."

Den Altmärkern behagte in der Vergangenheit besonders das körperbetonte Spiel der Güsener nicht und daran sollte sich auch mit der veränderten Personalkonstellation nicht viel geändert haben. Die Gastgeber gehen indes "völlig losgelöst von Erwartungszwängen der Punktspiele, aber mit der nötigen Professionalität, in diesen Pokalkampf", so HV-Trainer Daniel Heimann. Dennoch will der HV in eigener Halle den Einzug in die nächste Runde nicht kampflos abgeben. Doch auch der GHC will den Schwung aus der Liga mitnehmen und hat keine Angst vor den altbekannten eigenen Gesetzmäßigkeiten des Pokalwettbewerbs. "Wir wollen natürlich gewinnen, immerhin ist es der Landespokal und wir wollen die nächste Runde erreichen", so Mache.

Dabei können beide Mannschaften auf ihren vollen Kader- umfang zurückgreifen und so mit vollem Einsatz in die Partie gehen.