Handball l Burg (bsc) Nach dem 39:36 (21:19)-Sieg vor Wochenfrist gegen den BSV Magdeburg III unterlag die männliche B-Jugend der SG Fortschritt Burg beim HSV Magdeburg mit 31:40 (14:17). "Es war ein nervenaufreibendes Spiel, mit dem die jungen Schiedsrichter überfordert waren. Sie haben sich vom Publikum beeinflussen lassen", so Fortschritt-Coach Marion Wöhe über eine nicht alltägliche Nordliga-Partie.

Die Begleiterscheinungen wirkten sich natürlich auch auf das Spiel aus. Burg fand nicht in die Partie und lag schnell mit 0:3 (3.) zurück. Nach Toren von Heisinger und Schumacher hatte Fortschritt beim 4:3 (6.) den Anschluss geschafft. Nach dem 8:4 (10.) durch Kirchner legte Wöhe die grüne Karte auf den Zeitnehmertisch: "Ich musste die Jungs beruhigen, da mittlerweile Eltern von den Schiedsrichtern aus der Halle gewiesen wurden." Jedoch stand auch die Abwehr noch immer nicht kompakt genug und im Angriff wurde zu ungenau geworfen, auch wenn man beim 15:13 (22.) wieder auf zwei Tore an den HSV herankam.

Der Rückstand blieb bis zum 27:30 (42.) nach zwei Kontertoren von Hendrik Mück erhalten. Anschließend rückte erneut das Sportliche in den Hintergrund: Aufgrund von Tumulten auf den Rängen und streitbaren Entscheidungen "sind die Jungs aus dem Konzept gekommen und haben regelrecht die Lust aufs Handballspielen verloren", erklärte Wöhe. So konnte der HSV seinen Vorsprung bis zum 40:31-Endstand noch ausbauen.

Fortschritt Burg: Wolfgang- Händler (1), Kirchner (8), Hagemeister, Bleeck (7/3), Schumacher (6), Heisinger (2), Mück (6), Schulz