Die Frauen der SG Fortschritt Burg unterlagen dem FSV Magdeburg II in der Handball-Nordliga vor heimischem Publikum mit 26:28 (13:14). Erfolgreichste Werferin der Gastgeber war Anne Horn mit 13 Treffern.

Burg (bsc/ahf) l Die Ihlestädter kamen zu Beginn der Partie überhaupt nicht ins Spiel, lagen nach sieben Minuten mit 0:3 zurück und kassierten in den ersten fünf Minuten bereits die erste Zeitstrafe. Anne Horn und Jennifer Strotmann (2) glichen in der Folge aber zum 3:3 (9.) aus. Durch Stefanie Wöhe gingen die Fortschritt-Frauen erstmals mit 4:3 in Führung. Jetzt war die Burger Sieben konzentrierter und stand in der Abwehr nun wesentlich kompakter. Beim 6:4 (13.) lag die SG mit zwei Toren vorn. Allerdings glichen die Landeshauptstädter schnell zum 6:6 (14.) aus. Anne Horn brachte Burg von rechts außen erneut mit 7:6 (15.) in Front. Allerdings sollte dies die letzte Führung der Fortschritt-Frauen in dieser Partie sein. Burg agierte mit zu vielen leichten Fehlern und unnötigen Würfen. Nach dem 9:9-Ausgleich (22.) liefen die Ihlestädter bis zum 13:14-Halbzeitstand stets einem Ein-Tore-Vorsprung der Gäste hinterher.

Dies änderte sich auch nach dem Seitenwechsel zunächst nicht. Stefanie Wöhe traf mit zwei Toren zum 16:18 (39.), ehe die SG durch zwei schnelle Treffer mit Tempogegenstößen den 18:18-Ausgleich (42.) erzielte. Die anschließende Burger Unterzahl nutzte die FSV-Reserve dann, um wieder mit zwei Toren davonzuziehen (18:20/44.).

Bei den Gästen aus er Landeshaupststadt trumpfte vor allem Louisa Noll auf. "Sie war kaum zu halten und im Abschluss sehr sicher. Sie ließ Manja Hünecke im Tor kaum eine Chance", fasste Fortschritt-Coach Marion Wöhe die Stärken der Magdeburgerin zusammen. Vorallem durchdie starke Noll setzten sich die Gäste bis zur 52. Minute auf 26:20 ab. Wer unter den Zuschauern aber dachte, das Spiel sei gelaufen, irrte sich. Die Gastgeber bündelten ihre letzten Kräfte und kämpften sich auf 23:26 (55.) und 25:27 (59.) wieder heran. Doch die Aufholjagd hatte zu viel Energie gekostet. Anne Horn traf in der letzten Minute mit einem Tempogegenstoß zum 26:28-Endstand.

"Der Sieg für den FSV II geht in Ordnung. Wir haben unsere Chancen nicht konsequent genug genutzt und zu viel Verantwortung auf Franziska Ullmann und Anne Horn abgeladen", fasste SG-Trainerin Marion Wöhe zusammen.

Fortschritt Burg: Hünecke - St. Wöhe (4), Strotmann (2), Horn (13), Ullmann (6/3), Müller, Prößel, Orth, Bollmann, Freber (1), Martolock, Wamberski