Magdeburg (ahf) l Die Mannschaft des Güsener HC musste in der Handball-Verbandsliga beim Ligaspitzenreiter Post SV Magdeburg eine empfindliche 23:36 (10:16)-Niederlage hinnehmen. Christian Haßbargen war mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer in den Reihen der Gäste, die dennoch mit ihrer Angriffsleistung haderten.

Zwar spielte der GHC anfangs auf Augenhöhe mit dem unangefochtenen Spitzenreiter, doch mit zunehmender Spieldauer machten sich die Ausfälle bei den Gästen bemerkbar. Dabei hielten sich die vergebenen Würfe sowie die technischen Fehler im ersten Durchgang noch in Grenzen. "Der 10:16-Halbzeitrückstand wäre mit ein paar schnellen Treffern nach Wiederbeginn sicher noch keine Vorentscheidung gewesen", orakelte Güsens Co-Trainer Thomas Lepper zum Pausenstand.

Da sich die Offensivleistung seiner Schützlinge nach dem Seitenwechsel jedoch verschlimmerte, zogen die Landeshauptstädter stattdessen weiter davon. Dazu kamen im zweiten Durchgang unnötige Zeitstrafen wegen Meckerns, die die Gäste zusätzlich dezimierten. Nach einer Stunde leuchtete so ein 32:26 für die Hausherren auf der Anzeigentafel auf.

"Was wir uns in der Abwehr erkämpften, haben wir im Angriff wieder weggeworfen. Aber Post besitzt eine gute Mannschaft und hat ambitionierte Ziele, sodass der Sieg in Ordnung geht", resümierte Lepper. "Das spiel ist abgehakt und nach der Pause werden wir wieder voll angreifen." Die Güsener verbringen den Jahreswechsel somit auf Rang sieben.

Güsener HC: Teske, Bretschneider - K. Haßbargen (2), Schirrmeister (3), E. Klewe (3), Prause (1), K. Lepper (1), Ch. Haßbargen (9), Kampe (3), Heitzmann (1), Gerlach, Mache

Siebenmeter: Post 3/2 - 6/4 GHC; Zeitstrafen: Post SV 6 - 4 GHC