Loburg (tza) l Die Landesliga-Kegler des SV Eintracht Gommern kehrten am Sonnabend mit einer ebenso unnötigen wie unglücklichen Niederlage vom Derby aus Loburg heim. Die Gastgeber vom SV Blau-Weiß jubelten am Ende über einen 5:3 (2981:2915)-Erfolg im Duell der Tabellennachbarn.

Beinahe wäre die Aufstellung von Gommerns Teamchef Sören Schulze gegen Loburg voll aufgegangen. Im Startblock sicherte sich Martin Hukauf (2:2, 513:504) mit einer starken zweiten Spielhälfte den Mannschaftspunkt (MP). Nach verpatztem Auftakt sah auch Schulze (2:2, 470:487) wie der sichere Sieger in seinem Duell aus, verlor aber wegen eines Fehlwurfs kurz vor Schluss den Satz und damit sein Spiel.

Auch im Mittelpaar deutete lange Zeit alles auf zwei Punkte der Gäste hin. Andreas Arndt (2:2, 484:469) hatte Kammrad gut im Griff. Youngster Dustin Busse (2:2, 492:497) brachte überraschenderweise Loburgs Kapitän André Schön an den Rand einer Niederlage. Doch Schön hatte im vorletzten Wurf Glück, dass ein nicht getroffener Kegel doch noch "zog", während gleichzeitig Busse Pech mit einem schlecht fallenden Bild hatte und so nicht mehr an Schön vorbeiziehen konnte. "Da hätte schon ein Unentschieden sicher sein können. Zwei so knapp verpasste Punkte, das ist schon ärgerlich."

Das SVE-Schlusspaar rettete den knappen Zwei-Kegel-Vorsprung gegen die starken Akteure der Gastgeber nicht über die Ziellinie. Zwar holte Bernd Löhnert (2:2, 499:493) noch den dritten MP für Gommern, doch das Duo Bernd Staeck/Thomas Zander (0:4, 457:531) war gegen den besten Spieler des Tages, Stefan Schön, einfach zu schwach, um doch noch für einen erfolgreichen Spielausgang für Gommern zu sorgen.

"Wir haben uns in den entscheidenden Phasen selbst geschlagen und müssen jetzt schnell wieder nach vorn schauen", ärgerte sich Gommerns Kapitän.