Güsen (ahf) l Wenn die Güsener heute ab 17 Uhr den FSV Magdeburg zum Handball-Heimspiel empfangen, geht es für den Verbandsligisten nach dem Pokal-Aus vor einer Woche vor allem um eins: Den Rhythmus beibehalten und den Fleck auf der vormals weißen Weste wegputzen.

Zugegeben, die 22:33-Niederlage gegen die ligahöhere SG Kühnau im HVSA-Pokal wird im Güsener Lager sicherlich nicht überbewertet, aber so ein klein wenig ärgert dieser Fleck in der Heimbilanz schon. Nur gut, dass mit dem FSV Magdeburg ein Team in die Elbe-Havel-Sporthalle kommt, das momentan eher im Abstiegskampf steckt und dem GHC deshalb wohl ganz gut schmecken dürfte. Zwar sind gerade Mannschaften aus dem Tabellenkeller teilweise schwer bekömmlich, aber einer kampferprobten und erfahrenen Sieben wie dem Güsener HC sollte das Kellerkind gerade recht kommen. Schließlich gilt es, Selbstvertrauen zu tanken und auf gar keinen Fall aus dem Tritt zu kommen, gastiert doch in zwei Wochen der Rangzweite Lok Schönebeck in Güsen.

Ein Blick auf die Tabelle verrät jedoch: Bei einem Sieg spielt der GHC nicht nur im engen Mittelfeld weiterhin eine gute Rolle, sondern hält auch Anschluss an die Spitze. Mit 15 Zählern auf der Habenseite kann der aktuell Fünftplatzierte fast doppelt soviele Punkte aufweisen, als der heutige Gast. Auch das Hinspielergebnis von 39:31 spricht für die Mannschaft von Spielertrainer Andy Mache.

Doch auch wenn die Sieben von Trainer Rene Schaarschmidt die vorangegangenen vier Partien allesamt verloren hat, zeigten die Fermerslebener in der Hinrunde, dass sie zwar unkonstant spielen, aber dadurch immer für eine Überraschung gut waren. Das durften sowohl der Glinder HV, TuS Magdeburg und die HSG Osterburg erfahren. Die Altmärker wiederum sind das einzige Team, das den Güsenern in der Hinrunde einen Punkt aus der eigenen Halle entführen konnte.