Gommern (bjr) l Viel Zeit zum Wundenlecken blieb den Handballern des SV Eintracht Gommern (7.) in der Trainingswoche nicht. Zu wegweisend ist die heutige Aufgabe im Heimspiel der Sachsen-Anhalt-Liga ab 17 Uhr gegen den HV Wernigerode (8.), um sich mit den Nachwehen der 26:27-Niederlage beim BSV 93 Magdeburg aus der Vorwoche zu beschäftigen. "Wir waren uns einig, dass wir ein gutes Spiel gezeigt haben. Vielleicht hätten wir in den letzten zehn Minuten zehn Prozent mehr abrufen müssen", mutmaßt SVE-Trainer Dirk Heinrichs im Hinblick auf den vergangenen Sonntag.

Außer Frage steht, dass es heute einer sehr guten Leistung über die vollen 60 Minuten bedarf, um die zwei Zähler in eigener Halle zu behalten. Der HVW ließ etwa jüngst durch einen 24:22-Erfolg über die SG Kühnau aufhorchen. In Erinnerung geblieben ist zudem der harte Kampf im Hinspiel, das die Eintracht zwar mit 32:30 gewann, sich aber im Harz reichlich strecken musste. Heinrichs, der auf den gesamten Kader zurückgreifen kann, geht von einem ähnlichen Verlauf wie im Oktober 2014 aus: "Für beide Teams sind die Punkte enorm wichtig, um den Blick nicht weiter nach hinten richten zu müssen."