Niegripp (ahf) l Nach dem Aufwärtstrend der vergangenen Wochen bekommt es die SG Blau-Weiß Niegripp morgen ab 15 Uhr mit dem Spitzenreiter der Fußball-Landesklasse, SV Germania Olvenstedt, zu tun. Gegen die in der Rückrunde noch ungeschlagenen Gäste ist besonders die Defensive der Hausherren von Trainer Joachim Greisner gefragt.

Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften endete für die Blau-Weißen in einem 1:5-Desaster. Doch nach dem Derby-Erfolg vom vergangenen Wochenende und dem 2:1-Sieg über Arminia Magdeburg haben die Niegripper wieder etwas Selbstvertrauen getankt und blicken der kommenden Aufgabe optimistisch entgegen. "Die Freude nach dem Sieg über Gommern war natürlich riesig. Aber die Mannschaft hat sich für all die Arbeit auch in dieser schwierigen Situation belohnt. Die Stimmung war immer gut, wir haben nie resigniert ob unserer Tabellenplatzierung", freute sich Greisner mit seiner Elf nach dem Derbysieg. Sein Team holte aus den vergangenen drei Spielen immerhin sieben Punkte, verbesserte sich auf Rang zwölf. Außer Gefahr ist die SG damit allerdings noch nicht.

Mit den Randmagdeburgern gastiert nun aber ein anderes Kaliber in Niegripp als zuletzt. Gegen die beste Offensive der Liga hilft wohl nur ein Abwehrbollwerk. Ganze 73 Mal netzte die Germania bislang ein und liegt mit Abstand vorn, was die Trefferquote angeht. Doch auch der Tabellenführer ist verwundbar. Mit 34 Gegentreffern ist Olvenstedt dagegen lediglich Mittelmaß.

Und so wird vielleicht eine Tatsache, die Greisner nach dem Sieg über Gommern noch beklagte, für sein Team ja zu einem großen Vorteil: "Wir sind die dritte Mannschaft, die am Sonnabend auf dem Platz steht, das ist natürlich ein Manko." Während die Niegripper jedoch an ihr strapaziertes Geläuf gewöhnt sein dürften, stellt der Rasenzustand die Gäste möglicherweise vor Probleme.