Biederitz (ihe/ahf) l In der Handball-Verbandsliga steht in der Magdeburger Neustadt heute um 17 Uhr das Duell zwischen TuS (8., 16:20 Punkte) und dem Rangdritten SV Eiche Biederitz (25:13) auf dem Programm. Im Hinspiel siegten die Biederitzer überraschend deutlich mit 27:19.

Dabei erwies sich die Begegnung im November 2014 rückblickend für beide Vertretungen als richtungsweisend im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf. Während die Neustädter im Anschluss lediglich einen Zähler aus sieben Partien holten und auf Rang acht abrutschten, kletterten die Biederitzer seitdem mit nur einer Niederlage beim Tabellenführer Post SV Magdeburg auf den dritten Podestplatz.

"Die Vorzeichen sind jetzt natürlich anders. Wir befinden uns aktuell in der Favoritenrolle, wissen aber, dass es in der Landeshauptstadt mit Sicherheit keinen zweiten Spaziergang geben wird", ist sich der Biederitzer Trainer Uwe Werkmeister um die Schwere der Aufgabe bewusst. In den vergangenen Wochen zeigten sich die Neustädter zumindest in Ansätzen von ihrer Negativserie erholt und warteten immerhin mit drei Punktgewinnen (35:25-Heimsieg gegen Ilsenburg und 30:30-Unentschieden in Klein Oschersleben) auf.

Die aktuell 16 Zähler dürften derweil zum angestrebten Klassenerhalt reichen, hinken doch die Ilsenburger beziehungsweise Oschersleber auf Platz zwölf und 13 mit ihren neun Punkten dem Feld hinterher.

Die Ziele an der Ehle sehen derweil anders aus. Ein Sieg im heutigen Spiel würde die Ausgangslage im Kampf um einen durchaus möglichen Podestplatz vor dem mit Spannung erwarteten Derby beim Güsener HC verbessern. Doch zuerst müssen die Biederitzer ihre Hausaufgaben machen. "Alles andere wäre illusorisch und liegt nicht in unseren Händen", so Schlussmann Andreas Wichmann.

Mit einer Niederlage könnte der SVE dagegen das andere Magdeburger Team vom Lorenzweg bereits zum Meister und Aufsteiger in die Sachsen-Anhalt-Liga machen. "Das hat mit Sicherheit noch Zeit", so Trainer Werkmeister schmunzelnd. Ein weiterer Richtungswechsel ist daher nicht erwünscht, zumal der Eiche-Coach wieder auf einige Rückkehrer in den zuletzt ausgedünnten Kader zählen kann.