Niegripp (ahf) l Personell gebeutelt und doch gut mitgehalten: Die SG Blau-Weiß Niegripp wusste gegen den Spitzenreiter der Fußball-Landesklasse am Sonnabend zu überzeugen, musste sich Germania Olvenstedt dennoch mit 1:2 (0:0) geschlagen geben.

Mit Patrick Ritter im Tor und Christof Sobiechowski in der Startformation liefen die Gastgeber nur dank ihrer Aushilfen aus der zweiten Mannschaft zu elft auf. Doch die dünne Kaderdecke war Niegripp zu Beginn nicht anzumerken. Die Gäste kamen in Hälfte eins lediglich durch Standards gefährlich vor das SG-Gehäuse, zwingende Chancen entwickelten sich dadurch aber nicht. "Olvenstedt ist technisch natürlich ausgreifter, aber wir haben dennoch gut dagegengehalten und nicht wirklich etwas zugelassen", so Blau-Weiß-Trainer Joachim Greisner zu Durchgang eins.

Nach der Pause schnürten die Hausherren den Tabellenersten regelrecht in der eigenen Hälfte ein. Allein Paul Sandmann hätte in dieser Phase eine beruhigende 3:0-Führung erzielen müssen. Olvenstedt dagegen machte es besser. Toptorjäger Andreas Bode traf in der 69. Minute zum vielumjubelten Führungstreffer. "So wie sich die Gäste freuten, hatten sie es anderenorts wohl schon leichter", mutmaßte Greisner. Zwei Minuten später traf Bode zu seinem 24. Saisontreffer. "Den hätte nicht einmal Manuel Neuer gehalten", nahm der SG-Trainer seinen Schlussmann aus der Verantwortung. Zwar traf Niegripp durch Sandmann noch zum 1:2-Anschlusstreffer, doch für den verdienten Ausgleich fehlte vier Minuten vor Schluss die Zeit. "Die Niederlage war ärgerlich, aber wir holen uns die Punkte, die wir zum Klassenerhalt brauchen schon noch", so Greisner kämpferisch.

Blau-Weiß Niegripp: Ritter - Gerber, Briest, Sobiechowski (85. Sievert), B. Schlüter, Lindenblatt, Mlynek, Ackmann, Sandmann, Rennwald (63. M. Schlüter), Pantenburg

Germania Olvenstedt: Meinecke - Wrage, Müller (88. Buch), Freiknecht, Puchowka, Frank, Korhmann, Bode, Schröter (90+1 Linz), Gasch, Rosenberger (78. Hallbauer)

Tore: 0:1, 0:2 Andreas Bode (69., 71.), 1:2 Paul Sandmann (86.); SR: Amin Hamidi (Stendal), Tobias Hahne, Dieter Podschuweit, ZS: 49