Biederitz (ihe/ahf) l Die Handballer des SV Eiche Biederitz II stehen nach dem wenig glanzvollen 36:32 (18:14)-Heimerfolg gegen den Rangfünften Kali Wolmirstedt als Aufsteiger in die 1. Nordliga fest. Hinter Spitzenreiter SV Irxleben ist die Biederitzer Reserve vom drittplatzierten SV Preussen Schönhausen nicht mehr einzuholen.

Die Biederitzer waren vom Start weg gewillt, die unnötige Niederlage aus dem Hinspiel (28:32) wettzumachen. Eine kompakte und ordentlich zu Werke gehende Hintermannschaft erzielte wiederholt Ballgewinne, die eine schnelle 10:3-Führung zur Folge hatten. Nach einer Viertelstunde kam dann auch der gefährliche Kali-Rückraumschütze Christian Heimsesath zu seinem ersten Treffer, dem er in der Folge "nur" sieben weitere aus dem Feld folgen ließ. "Auf ihn haben wir uns ganz gut eingestellt, doch seine Mitspieler bekamen viel zu viele Freiheiten", so der Biederitzer Routinier Marco Schmidt. Während der SVE im Angriff nur wenig Gegenwehr erfuhr und einfache Torerfolge erzielte, entwickelte sich die Abwehr mehr und mehr zur Problemzone. So kämpften sich die Gäste auf 9:13 heran und hielten diesen Rückstand bis zum Pausenpfiff.

Auch in Hälfte zwei sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Die Biederitzer hielten den Gast stets auf Abstand, doch so richtig zufriedenstellend wirkte der unrunde Auftritt nicht. "Immer wenn wir schnell gespielt haben, sah das alles ganz ordentlich aus. Doch leider sind wir in der Deckung viel zu selten in Vorleistung gegangen", kritisierte der SVE-Spielertrainer Ingo Heitmann. So behielten die Gastgeber stets die Führung, die Vorentscheidung fiel jedoch erst beim 33:26 (53.).

Dennoch holte sich die Ehle-Sieben einen verdienten Heimsieg und dank der Niederlage der Schönhausener im Nachholspiel gegen Irxleben auch den zweiten Aufstiegsrang.

Biederitz II: Meyer, Gronemeier - Wentzel (4), Rabe (3), Gericke (5/1), Krüger (1), Thielicke (5), Bramer (6/3), Klingebeil (2), Neumann (5), Schmidt (2), Holzgräbe (3)