Niegripp l Nach dem Aufwind der vergangenen Wochen freut sich die SG Blau-Weiß Niegripp vor dem morgigen Fußball-Heimspiel gegen den FC Zukunft nicht nur darüber, dass die Personalnot vorerst ein Ende hat. Auch das heimische Geläuf wurde unter der Woche auf Vordermann gebracht, sodass Trainer Joachim Greisner auf einen Sieg seiner Landesklasse-Elf hofft. Der Anpfiff erfolgt um 15 Uhr.

Natürlich war nicht der Rasen Schuld an Tabellenplatz 13. nach der Hinrunde, doch leidvolles Thema war der Zustand des Platzes durchaus. "Eine Firma hat sich diesem Problem in der Woche angenommen und ihn neu vertikutiert und begradigt. Jetzt sieht er wieder richtig gut aus", hielt SG-Coach Greisner fest. Was ebenfalls wieder gut aussieht, ist der Blick auf die Ausfall-Liste der Niegripper. Bis auf Student Paul Sandmann, der die nächsten zwei Wochen wieder in Dresden weilt, ist die Blau-Weiße Elf komplett.

Für den Offensivheilsbringer Sandmann rückt mit Marcus Schlüter aber ein Spieler in die Startelf, der gut und gerne als Leitwolf bezeichnet werden kann und zumindest in puncto Messias-Effekt mit dem SG-Stürmer mithält. "Marcus wollte schon im Derby sein Startelf-Comeback geben, aber aufgrund der etwas härteren Güsener Gangart wollten wir kein Risiko eingehen", so Greisner.

Nach vielen Rückschlägen in der vorangegangenen Hinrunde, scheint es nach der Winterpause für Niegripp nur in eine Richtung zu gehen - nach oben. Dazu trägt auch die entspanntere Personallage der vergangenen Wochen bei: "Mit zehn, elf Mann im Training ist einfach mehr möglich. Und es ist für die Spiele immer ein gutes Zeichen, wenn man drei, vier Wechselmöglichkeiten aus der eigenen Mannschaft auf der Bank hat."

Doch trotz des Aufwärtstrends wollen die Gastgeber den FC Zukunft nicht unterschätzen. Schließlich trennten sich beide Teams im Hinspiel 3:3-unentschieden. Eine Niederlage der Niegripper und die Landeshauptstädter würden in der Tabelle wieder an ihnen vorbeiziehen.