Niegripp l Die SG Blau-Weiß Niegripp erlebte am Sonnabend einen rabenschwarzen Heimspieltag in der Fußball-Landesklasse. Gegen den TuS Magdeburg hieß es nach 90 Minuten Pleiten, Pech und Pannen 0:3 (0:1). Besonders die Verletzung von Lukas Briest in der 32. Minute drückte zusätzlich zur Niederlage auf das Gemüt der Gastgeber.

Einem eigentlich harmlosen Zweikampf folgten ein unheilvolles Geräusch im rechten Knie von Briest und seine Schmerzensschreie. Es war bereits der zweite Nackenschlag der Niegripper in dieser Partie. Kurz zuvor wurde TuS-Angreifer Michel Dolke auf der Außenbahn geschickt und traf mit einem Flachschuss von der linken Strafraumecke ins SG-Gehäuse (27.). Somit musste die Elf von Trainer Joachim Greisner zur Halbzeit zwei bittere Pillen schlucken, denn das Tor der Magdeburger war die erste Möglichkeit der Gäste in einer Partie, die ohnehin nur wenig Strafraumszenen zu bieten hatte.

Auch in Abschnitt zwei spielte sich das Geschehen zwischen den Strafräumen beider Teams ab. Der zweite Pechvogel des Tages wurde dann Tommy Gerber, dessen Querpass in der eigenen Hälfte von Dolke erahnt und abgelaufen wurde. Der Stürmer ließ Chris Klein im Tor abermals keine Abwehrmöglichkeit und erhöhte auf 2:0. In der Folge mühten sich die Gastgeber in der Offensive, doch so richtig zwingend wurde es nicht. Kurz vor Ende ein langer Ball in die Spitze, Dolke ließ Klein aussteigen und schob zu seinem dritten Tor ein.

"Was soll ich sagen, wir hatten uns so viel vorgenommen und haben nichts davon umgesetzt. Die Verletzung von Lukas hat natürlich zusätzlich alle mitgenommen. Wir hoffen, dass er schnell wieder gesund wird", so Greisner nach dem Abpfiff.

Blau-Weiß Niegripp: Klein - Gerber, Briest (32. Sobiechowski), Böttcher, B. Schlüter, Nabel, Mlynek, Ackmann, Rennwald (69. Wilde), Pantenburg, M. Schlüter

TuS Magdeburg: Ryll - Müller, Fischer (83. Niemann), F. Jahnel, Meyer, Schulz, Dolke, D. Jahnel, Tewes, Tann, Köppe

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Michel Dolke (27., 53., 81.); SR: Benedict Ohrdorf (Süplingen), Mathias Drewes, Danny Dmytriw; ZS: 66